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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1388753189
Schachten, Johann von [ID = 20912]
- * um 1445, † 16.5.1499 Fritzlar
Jurist, Rat, Kanoniker - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1462 immatrikuliert an der Universität Erfurt
- seit 1466 am Fritzlarer Stift nachweisbar
- 12.1.1479 Prokurator bei Dr. Johann Mencken, Scholaster und Diener der Landgrafen Heinrich und Hermann
- 1475 Schöffe im Kasseler Stadtrat
- 1490-1497 Rat des Landgrafen Wilhelm II.
- mehrfach als Schiedsmann in Rechtsstreitigkeiten belegt
- trotz seiner Verwicklung in eine Fehde mit Philipp von Urff blieb er Rat des Landgrafen
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Lebensorte:
- Erfurt; Fritzlar; Kassel
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Wannagat (Hrsg.), Kassel als Stadt der Juristen (Juristinnen), Köln u. a. 1990, S. 497
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 731, Nr. 2587
- Demandt (Bearb.), Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Fritzlar im Mittelalter, Marburg 1939
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 224 f.
- Heldmann, Das akademische Fritzlar im Mittelalter, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 56 (1927), S. 347-435
- Weißenborn, Erfurter Matrikel 1: Päpstliche Stiftungsbullen, Statuten von 1447, Allgemeine Studentenmatrikel, erste Hälfte (1392–1492), Halle an der Saale 1881
- Leben ↑
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Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Immatrikuliert in Erfurt 14621, Kanoniker des St. Petersstiftes zu Fritzlar 1485 März 142, Rat Landgraf Wilhelms II. 14903, 1492 November 194. 1497 Oktober 165. Er starb als Fritzlarer Kanoniker 1499 Mai 176.
- Gundlach III S. 224 (nach der Erfurter Matrikel I S. 291). – Nicht bei Heldmann, Akadem. Fritzlar. ↑
- Demandt, Fritzlarer Rechtsquellen Nr. 563. ↑
- Rechn. I, Witzenhausen (114/18 Bl. 7v.). – Rechn. I, Spangenberg (99/6 Bl. 48v., 49., 50, 51v.). – 1491 Februar 5 sendet ihm Landgraf Wilhelm Wildpret nach Fritzlar (ebd. Bl. 50v.) und Anfang April sein Hofgewand (ebd. Bl. 52). ↑
- Rechn. I, Eschwege (45/1 Bl. 46). ↑
- Gundlach zitiert ein Schreiben Landgraf Wilhelms an Dekan und Kapitel zu Fritzlar, in dem er sie ersucht, dem Johann von Schachten, den er in wichtigen (mercklichen) Geschäften verschicken will, Urlaub zu geben sonder entgeltnis seiner pröbe (nach der Ausf. im Pfarrarchiv Fritzlar). ↑
- Kopiar 221 Bl. 5. ↑
- Zitierweise ↑
- „Schachten, Johann von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1388753189> (Stand: 2.2.2026)
