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Portrait

Otto Rudolf Pulch
(1921–2006)

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GND-Nummer

12493675X

Pulch, Otto Rudolf [ID = 7788]

* 26.6.1921 Frankfurt am Main, † 5.7.2006
Jurist, Politiker, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1939 Abitur
  • bis 1940 Arbeitsdienst
  • bis 1945 Wehrdienst
  • bis 1946 Gefangenschaft
  • danach Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Frankfurt am Main
  • 1950 Referendarexamen
  • 1954 große juristische Staatsprüfung
  • vorübergehend als Anwaltsassessor tätig
  • ab 1955 Richter an verschiedenen hessischen Amtsgerichten, überwiegend in Frankfurt am Main
  • zuletzt Vorsitzender einer Großen Strafkammer beim Landgericht in Frankfurt am Main
  • 1966 Vorsitzender des Deutschen Richterbundes, Bund der Richter und Staatsanwälte, Landesverband Hessen
  • 11.1967-10.1971 Mitglied des Gesamtvorstandes des Deutschen Richterbundes
  • 1.12.1970-30.11.1974 (über die FDP-Landesliste, Platz 10) und 6.2.1975-20.10.1976 (als Nachfolger von Heinz-Herbert Karry über die FDP-Landesliste, Platz 10), Mitglied des Hessischen Landtags, dort 1970-29.5.1973 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Eingaben (Petitionsausschuss), 30.11.1970-19.11.1974 stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion, Mandat niedergelegt, Nachfolger: Eberhard Weghorn
  • 1971-1976 Mitglied des Präsidiums des Deutschen Richterbundes
  • 1972 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Bundestag (Wahlkreis 147: Bergstraße; FDP-Landesliste, Platz 16)
  • 1973-1976 stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Richterbundes
  • 1976 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Bundestag (im Wahlkreis 147: Bergstraße (4,9 Prozent) und auf der FDP-Landesliste, Platz 9)
  • 25.10.1976-31.5.1978 Staatssekretär beim Hessischen Minister des Innern
  • 1.6.1978-30.6.1986 Präsident des Hessischen Rechnungshofs

Funktion:

  • Hessen, 07. Landtag, Mitglied (FDP), 1970-1974
  • Hessen, 08. Landtag, Mitglied (FDP), 1975-1976
  • Hessen, Ministerium des Innern, Staatssekretär, 1976-1978

Werke:

  • Budgetrechtliche und verfassungsmässige Restriktionen von Regierungsumbildungen nach verabschiedetem Haushaltsplan. Darmstadt, 1984.

Lebensorte:

  • Frankfurt am Main
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Pulch, Otto Rudolf“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/12493675X> (Stand: 5.7.2026)