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Portrait

Edgar Bernhard Jacques Salin
(1892–1974)

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GND-Nummer

118750925

Salin, Edgar Bernhard Jacques [ID = 11327]

* 10.2.1892 Frankfurt am Main, † 17.5.1974 Veytaux (Schweiz), jüdisch
Prof. Dr. phil. – Nationalökonom, Gelehrter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Goethe-Gymnasiums in Frankfurt am Main
  • Lehre in dem Bankhaus Kuhn, Loeb & Co. in New York
  • Soldat beim Ulanen-Regiment in Hanau, Offiziersstellvertreter
  • Studium in München, Berlin, Heidelberg bei Brentano, Sombart, Gothein
  • 1913 Promotion zum Dr. phil. („summa cum laude“) an der Universität Heidelberg bei Alfred Weber
  • im Ersten Weltkrieg als Soldat 1918 schwer verwundet
  • 1918-1919 Referent an der deutschen Gesandtschaft in Bern
  • 1919 Assistent am volkswirtschaftlichen Institut in Heidelberg
  • 25.10.1920 Habilitation und Dozent an der Universität Heidelberg
  • 1924 außerordentlicher Professor an der Universität Heidelberg (und Gothein-Gedächtnis-Professur für Staatswissenschaft)
  • 1927 ordentlicher Professor für Staatswissenschaften an der Universität Basel (Nachfolger von Julius Landmann), Direktor des Instituts für Wirtschaftskunde
  • 1933 ordentlicher Professor für Volkswirtschaft an der Universität Basel
  • 1961 Rektor der Universität Basel
  • 1946/1947 auf Anforderung der Militärregierung Gastprofessor in Heidelberg
  • 1928-37 Präsident des Staatlichen Einigungsamtes der Stadt Basel
  • 1925 Mitbegründer der Franz-List-Gesellschaft
  • 1954 Mitbegründer der neuen List-Gesellschaft, deren Schriftführer bis 1972
  • Mitgründer des List-Instituts in Basel
  • 1947 Gründer der internationale Zeitschrift für Sozialwissenschaften „Kyklos“
  • 1959 Gründer des Markting researche institute „Prognos“, ein Beratungsunternehmen zur Verknüpfung von Wirtschaftswissenschaft und Praxis
  • 1962 Honorary Fellow am Weizmann Institute of science in Rehovot, Israel
  • 1962 Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main
  • Palmes Académiques
  • 1972 Großes Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland

Lebensorte:

  • Frankfurt am Main; New York; Hanau
Familie

Vater:

Salin, Alfred, GND, geboren Offenbach am Main 20.9.1859, gestorben 1948, Industrieller, Miteigentümer der Nackenheimer Kapselfabrik, die er zusammen mit Carl Zuckmayer, dem Vater des gleichnamigen Schriftstellers, betrieb, Sohn des Bernhard Salin, GND, 1824–1883, aus Thüngen (Unterfranken), Miederwarenfabrikant in Frankfurt am Main, und der Elise Cohen, 1833–1894

Mutter:

Schiff, Paula, geboren Frankfurt am Main 10.11.1871, gestorben Veytaux (Schweiz) 27.8.1952, Heirat Frankfurt am Main 26.3.1891, Tochter des Philipp Schiff, GND, 1841–1925, aus Frankfurt am Main, Börsenmakler für das Bankhaus Rothschild, und der Bertha Dreyfus, 1852–1909, aus Basel

Partner:

  • Trützschler von Falkenstein, Antonie-Charlotte, (⚭ Konstanz 22.3.1922, geschieden 1938) 1903–1987, Tochter des Fritz Trützschler von Falkenstein, 1878–1962, GND, aus Weimar, Chemiker, Schriftsteller, kaiserlicher Generalstabsoffizier, ottomanischer Major, und der Karoline (Liddy) Freiin von Nettelbladt, 1871–1965, verheiratet II. 1909 mit Walther Nasse, † 1949, GND, Dr., Prof. in Bern)
  • Baur, Isolde Maria Gertrud (Lollo, Isamaria), * 1915, aus Dürckheim (Pfalz), Heirat Mannheim 10.9.1949, Tochter des Walter Baur, 1884–1951, GND, aus Ludwigsburg, Major, kaufmännischer Direktor in Mannheim, und der Elisabeth Lack, 1887–1962

Verwandte:

  • Bernard-Salin, Brigitte, geb. Salin <Tochter>, * 1923, verheiratet mit Dr. phil. Manfred Bernard, in Ingelheim
  • Salin, Lothar <Sohn>, 1924–1989, GND, Druckereibesitzer, später Psychotherapeut, Leiter des Berkeley Institute of Psychotherapy (Kalifornien, USA)
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Salin, Edgar Bernhard Jacques“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118750925> (Stand: 17.5.2026)