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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
117256730
Steinhausen, Karl Friedrich Ruddolf Georg [ID = 22275]
- * 2.6.1866 Brandenburg an der Havel, † 30.3.1933 Kassel
Prof. Dr. phil. – Bibliothekar, Kulturwissenschaftler - Wirken ↑
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Werdegang:
- Studium der Geschichte und der deutschen Philologie an den Universitäten Greifswald und Berlin
- 1887 Promotion zum Dr. phil.
- ab 1887 im Bibliotheksdienst in Greifswald, anschließend in Jena
- 1894-1901 Herausgeber der „Zeitschrift für Kulturgeschichte“
- 1901-1931 (Ruhestand) Leiter der Murhardschen Bibliothek in Kassel
- 1903 Gründer des „Archivs für Kulturgeschichte“, jahrelang dessen Herausgeber
- während seiner Dienstzeit in Kassel Errichtung eines neuen Bibliotheksgebäudes
- stellvertretender Vorsitzender der Kurhessischen Gesellschaft für Kunst und Wissenschaft
- umstrittene Veröffentlichungen über den Ersten Weltkrieg („Dolchstoßlegende“)
- 1932 Honorarprofessor für Kulturgeschichte in Heidelberg
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Werke:
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Lebensorte:
- Greifswald; Berlin; Jena; Kassel
- Familie ↑
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Partner:
- Normann, Frieda Gustava Julie von
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 910 Nr. 5639 (Kassel I, Sterbenebenregister, 1933, Nr. 619)
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 25, Berlin 2013, S. 193 f. (Jürgen Herold)
- Kassel Lexikon, hrsg. von der Stadt Kassel, Bd. 2, Kassel 2009, S. 252 (Helmut Bernert)
- Jürgen Herold, Georg Steinhausen und die Kulturgeschichte, in: Archiv für Kulturgeschichte 85 (2003), S. 29-70
- Zitierweise ↑
- „Steinhausen, Karl Friedrich Ruddolf Georg“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117256730> (Stand: 2.6.2025)
