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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1334541833
Goldschmidt, Julius [ID = 18324]
- * 20.3.1858 Frankfurt am Main, † 5.1.1932 Frankfurt am Main, Begräbnisort: Frankfurt am Main Friedhof Eckenheimer Landstraße, jüdisch
Kunsthändler - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1853 Gründung einer Antiquitätenhandlung in Frankfurt durch Goldschmidt's Vater Jakob
- 1857 Eintritt des Bruders Selig Goldschmidt in die Handlung (Firma J. & S. Goldschmidt)
- nach Tod des Vaters Mitinhaber, nach Tod des Onkels Alleininhaber der Handlung
- Vertrauensperson von in- und ausländischen Familien von Rothschild, Hinzuziehung von allen Stiftungen des Hauses
- zeitweise Besuche auf der Grüneburg und auf dem Rothschildschen Sommersitz in Königstein
- ab 1908 Leiter der Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler (1897 gegründet)
- 1924 nach dem Tod Mathilde Rothschilds (1832-1924) Hinzuziehung zur Auflösung des Kunstbesitzes durch die Familie
- Ende 1930 Reise nach Paris und Besuch eines dortigen Zweiges der Familie Rothschild
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Mitgliedschaften:
- Vorsitzender des Gumpertzschen Siechenhauses
- Vorsitzender der Minka von Goldschmidt-Rothschild-Stiftung
- stellvertretender Vorsitzender der Israelitischen Gemeinde (konservativ)
- Vorstandsmitglied der Achawa
- Mitbegründer der Ben-Briss-Loge
- Vorsitzender des Deutsch-israelitischen Kinderheimes in Diez an der Lahn
- Vorstandsmitglied des Antiquitätenhandels von Deutschland
- Leiter der Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler
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Lebensorte:
- Frankfurt am Main; Königstein im Taunus; Paris
- Familie ↑
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Vater:
Goldschmidt, Jakob, Bürger und Handelsmann in Frankfurt am Main, aus Grebenstein stammend
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Mutter:
Cahn, Henriette (Jettchen), Heirat 6.7.1853, aus einer alten Frankfurter Familie stammend
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Partner:
- Seligmann, Elisa, (⚭ Frankfurt am Main 9.6.1882) geboren Frankfurt am Main 23.4.1863, Tochter des Hermann Seligmann, Kaufmann, und der Regine Cahn
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Verwandte:
- Goldschmidt, Selig <Onkel>
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 903 Nr. 8812 (Standesregister Stadt Frankfurt, Geburtsnebenregister, 1858, Nr. 298)
- HStAM Bestand 903 Nr. 9417 (Standesamt Frankfurt am Main I (mit Bornheim): Heiratsregister (Einträge 351–700) 19.4.1882–17.7.1882, Nr. 573)
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Literatur:
- Frankfurter Biographie, Bd. 1, Frankfurt am Main 1994, S. 269 f.
- Arnsberg, Die Geschichte der Frankfurter Juden seit der Französischen Revolution, Bd. 3, Darmstadt 1983, S. 160 f.
- Zitierweise ↑
- „Goldschmidt, Julius“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1334541833> (Stand: 20.3.2026)
