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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1102191558
Seitz, Ingeborg [ID = 7872]
- * 18.5.1924 Magdeburg, † 25.10.2006 Braunschweig, Begräbnisort: Fränkisch-Crumbach
Hauswirtschafterin, Lehrerin, Politikerin, Abgeordnete - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1942 Abitur in Dramburg (Hinterpommern) (heute Drawsko Pomorskie/Polen)
- Arbeitsdienst, Kriegshilfsdienst
- bis 1944 Studium der Philologie an der Universität Jena (Erdkunde, Deutsch und Geschichte)
- 1946-1948 ländliche Hauswirtschaftslehre, Gehilfinnenprüfung, vier Semester an der Höheren Landfrauenschule
- 1950 erstes Staatsexamen
- zwei Semester pädagogische Ausbildung in Weilburg und München
- 1953 zweites Staatsexamen als Lehrerin der ländlichen Hauswirtschaftskunde
- 1953-1970 Lehrerin und Beraterin an verschiedenen Landwirtschaftsschulen in Hessen, zuletzt Leiterin der Abteilung Hauswirtschaft in Reichelsheim
- 1961-1980 Mitglied des Bezirksvorstandes des Landfrauenverbandes
- 1968 Mitglied der CDU
- 1968-1992 Mitglied des Kreistags im Odenkreiskreis (CDU), 1972-1982 Fraktionsvorsitzende, 1979 und 1982-1992 stellvertretende Kreistagsvorsitzende
- 1.12.1970-17.2.1987 Mitglied des Hessischen Landtags (CDU) (1970: CDU-Landesliste, Platz 23; 1974: CDU-Landesliste, Platz 27, 1978 und 1982: CDU-Landesliste, Platz 5), dort 1978-1987 Vorsitzende des Petitionsausschusses
- 1974 Mitglied der 6., 1979 Mitglied der 7. und 1984 Mitglied der 8. Bundesversammlung
- 1978-1979 im Vorstand der Verbraucherzentrale Hessen
- 1980-1996 Landesvorsitzende der Frauen-Union Hessen, dann Ehrenvorsitzende
- Mitglied im Bundesvorstand der Frauen-Union
- ab 10.1985 stellvertretende Vorsitzende des CDU-Bezirksverbandes Südhessen
- Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
- Trägerin der Ehrenplakette des Odenwaldkreises in Bronze und Gold
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Funktion:
- Hessen, 07. Landtag, Mitglied (CDU), 1970-1974
- Hessen, 08. Landtag, Mitglied (CDU), 1974-1978
- Hessen, 09. Landtag, Mitglied (CDU), 1978-1982
- Hessen, 10. Landtag, Mitglied (CDU), 1982-1983
- Hessen, 11. Landtag, Mitglied (CDU), 1983-1987
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Lebensorte:
- Reichelsheim (Odenwald); Michelstadt
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S.
- Lengemann, Das Hessen-Parlament 1946–1986, Frankfurt am Main 1986, S. 390 f.
- Albrecht Kirschner, Abschlussbericht der Arbeitsgruppe zur Vorstudie „NS-Vergangenheit ehemaliger hessischer Landtagsabgeordneter“ der Kommission des Hessischen Landtags für das Forschungsvorhaben „Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen“, Wiesbaden 2013
- Zitierweise ↑
- „Seitz, Ingeborg“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1102191558> (Stand: 18.5.2026)
