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Portrait

Rudolf Schulz-Schaeffer
(1885–1966)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1262042534

Schulz-Schaeffer, Rudolf [ID = 15722]

* 20.3.1885 Cottbus, † 1.5.1966 Marburg
Prof. Dr. jur. – Jurist, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1894-2.1903 Besuch der Volksschule sowie des Humanistischen Gymnasiums Cottbus, dort Abitur
  • 1903-1906 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Freiburg im Breisgau, München, Grenoble und Berlin
  • 2.7.1906 Erstes Juristisches Staatsexamen in Berlin
  • 12.7.1906 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Göttingen
  • 2.1912 Assessorexamen in Berlin, anschließend Tätigkeit als Gerichtsassessor
  • 2.5.1916 Venia Legendi im Fach Römisches Recht und Bürgerliches Recht an der Universität Marburg
  • 1914-1918 Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg, anschließend Aufnahme der Vorlesungstätigkeit an der Universität Marburg
  • 6.9.1921 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
  • ab 1922 zudem Lehrauftrag für Arbeitsrecht
  • 1928-1929 Lehrauftrag für Römische Rechtsgeschichte und Pandektenexegese an der Universität Frankfurt
  • 27.11.1928 Ernennung zum Mitglied des Juristischen Prüfungsamtes am Oberlandesgericht Frankfurt am Main
  • 1.4.1936 Ernennung zum ordentlichen Professor für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht an der Universität Marburg, gleichzeitig zum Mitdirektor des Juristischen Seminars
  • 12.9.1936 Ernennung zum Mitdirektor des Instituts für Öffentliches Recht und Arbeitsrecht der Universität Marburg
  • 27.11.1936 Ernennung zum Mitglied des Volkswirtschaftlichen Prüfungsamtes der Universität Marburg
  • 15.11.1945-28.3.1947 Verbot der Lehrtätigkeit, Beauftragung mit der Verwaltung des Juristischen Seminars
  • 4.9.1948 Ernennung zum ordentlichen Professor für Römisches, Deutsches, Bürgerliches und Arbeitsrecht an der Universität Marburg
  • 1.4.1953 Emeritierung
  • bis 1955 Beauftragung mit der Vertretung des Lehrstuhls für Römisches, Deutsches, Bürgerliches und Arbeitsrecht an der Universität Marburg

Studium:

  • 1903-1906 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Freiburg im Breisgau, München, Grenoble und Berlin

Akademische Qualifikation:

  • 12.7.1906 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Göttingen
  • 2.5.1916 Habilitation im Fach Römisches Recht und Bürgerliches Recht an der Universität Marburg

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Römisches Recht und Bürgerliches Recht / Privatdozent / 1918-1921
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Römisches Recht und Bürgerliches Recht / außerordentlicher Professor / 1921-1922
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Römisches Recht und Bürgerliches Recht sowie Arbeitsrecht / außerordentlicher Professor / 1922-1936
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht / ordentlicher Professor / 1936-1945
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Römisches, Deutsches, Bürgerliches und Arbeitsrecht / ordentlicher Professor / 1948-1953
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Römisches, Deutsches, Bürgerliches und Arbeitsrecht / Lehrstuhlvertretung / 1953-1955

Mitgliedschaften:

  • bis 1.1934 Mitglied des Akademischen Ausschusses für Leibesübungen
  • 1.4.1938-9.1939 Vorsitzender Akademischen Lesehalle

Werke:

Lebensorte:

  • Cottbus; Freiburg im Breisgau; Marburg

Statusgruppe:

Wissenschaftler/in

Familie

Vater:

Schulz-Schaeffer, N.N., Rechtsanwalt und Notar

Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.

Zitierweise
„Schulz-Schaeffer, Rudolf“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1262042534> (Stand: 1.5.2026)