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Hessische Biografie

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Portrait

Nicolaus Wilhelm Schröder
(1721–1798)

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GND-Nummer

117078816

Schröder, Nicolaus Wilhelm [ID = 10404]

* 22.8.1721 Marburg, † 30.5.1798 Groningen
Prof. D. theol. – Orientalist, Klassischer Philologe, Bibliothekar, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Schröder, Nicolaas Willem
  • Schroeder, Nicolaas Willem
  • Schröder, Nikolaus Wilhelm
  • Schroeder, Nicolaus Wilhelm
  • Schroeder, Nicolas Guillaume
  • Schröder, Nicolas Guillaume
Wirken

Werdegang:

  • frühe Vermittlung der elementaren Grundlagen der Sprachen und philosophischen Wissenschaften durch seinen Vater
  • 1730 frühzeitige Teilnahme an philosophischen und theologischen Studien an der Universität Marburg
  • 1739 Aufenthalt an der Universität Leipzig; Beschäftigung mit orientalischen Handschriften
  • 8.5.1743 Magister in Marburg
  • Privatvorlesungen über griechische, hebräische und orientalische Sprachen und Kirchengeschichte
  • 12.7.1743 außerordentlicher Professor der orientalischen Sprachen an der Universität Marburg
  • 8.5.1744 für das Sommersemester zu einer Reise nach Holland beurlaubt; Aufenthalt an der Universität Leiden
  • Wintersemester 1744 und Sommersemester 1745 keine Vorlesungen
  • 23.12.1745 Antrittsvorlesung als ordentlicher Professor der orientalischen Sprachen in Marburg (arabisch, chaldäisch, syrisch, griechisch und hebräisch)
  • 4.12.1747 Ruf als ordentlicher Professor der morgenländischen und griechischen Sprache an die Universität Groningen
  • 27.2.1748 Entlassung aus hessischen Diensten auf eigenen Antrag
  • 26.4.1748 Promotion zum D. theol in Marburg
  • 14.6.1748 Antrittsvorlesung als ordentlicher Professor der orientalischen Sprachen in Groningen
  • 1751/52 Rektor der Universität Groningen
  • 1752 Verzicht auf die Professur der griechischen und lateinischen Sprache; Übernahme der Professur der hebräischen Altertümer
  • Gleichzeitig auch bis zu seinem Lebensende Universitätsbibliothekar und Inspektor der Lateinschulen in Groningen

Funktion:

  • Groningen, Universität, Rektor, 1751/52

Studium:

  • ab 1730 philosophische und theologische Studien an der Universität Marburg

Akademische Qualifikation:

  • 26.4.1748 Promotion zum D. theol in Marburg

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Orientalische Sprachen / Privatdozent / 1743
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Orientalische Sprachen / außerordentlicher Professor / 1743-1745
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Orientalische Sprachen (arabisch, chaldäisch, syrisch, griechisch und hebräisch) / Ordentlicher Professor / 1745-1748
  • Groningen, Universität / Philosophische Fakultät / Orientalische Sprachen / ordentlicher Professor / 1748-1752
  • Groningen, Universität / Philosophische Fakultät / Hebräische Altertümer / ordentlicher Professor / 1752

Akademische Ämter:

  • 1751/52 Rektor der Universität Groningen

Lebensorte:

  • Marburg; Leipzig; Leiden; Groningen
Familie

Vater:

Schröder, Johann Joachim, * 6.7.1680 Neukirchen (Hessen), † 19.7.1756 Marburg, Professor, Orientalist, Bibliothekar, Theologe, Kirchenhistoriker

Mutter:

Berthold, Marie Amalie, Heirat 1718, Tochter des Salomon Berthold, Metropolita in Ziegenhain

Verwandte:

  • Schröder, Ludwig Conrad <Bruder>, * 8.10.1724 in Marburg, † 25.10.1801 in Groningen, 1761 Professor des Natur- und Völkerrechts an der Universität Groningen
  • Schröder, Johann Wilhelm <Bruder>, *15.6.1726 in Marburg, † 8.3.1793 ebenda, Professor der orientalischen Sprachen und der hebräischen Altertümer, Professor der griechischen und hebräischen Sprache an der Universität Marburg
  • Schröder, Philipp Georg <Bruder>, * 21.4.1729 in Marburg, † 14.3.1772 ebenda, 1754 Professor der Medizin in Rinteln, 1763 Professor der Medizin in Marburg und königlich kurfürstlicher Leibarzt
  • Schulten, Albert <Schwiegervater>, 1686–1750, Orientalist, Professor an der Universität Leiden
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Schröder, Nicolaus Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117078816> (Stand: 10.2.2025)