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Hessische Biografie

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Portrait

Konrad Matthaeus
(1519–1580)

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Matthaeus, Konrad [ID = 9619]

* 3.5.1519 Alsfeld, † 28.11.1580 Marburg
Prof. Dr. jur. – Historiker, Jurist, Hochschullehrer
Biografischer Text

Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch

Chunradus Matthaeus1 aus Alsfeld2, geboren daselbst 1519 Mai 33; 1534 Baccalaureus Marburg; 1534-1551 Lehrer am Pädagogium daselbst; 1540 Magister, seit 1551 Professor der Geschichte an der Universität Marburg, 1554 auch Professor der Rheotorik (Eloquenz); promoviert in Marburg unter Dr. Oldendorp 1564 April 27 zum Doktor beider Rechte4, wird von den vier Landgrafen 1567 September 29 zum sämtlichen Rat und Beisitzer des Hofgerichts5 in Marburg6 bestellt und blieb in dieser Stellung bis zu seinem Tode7. 1569 Juli 1 wurde er als oratoriae professor ac dicasterii Hassiaci assessor zum Rektor der Universität Marburg gewählt8 und ist in der Folgezeit noch mehrfach Rektor gewesen9. Von 1566 Juli 22 bis zu seinem Tode war er auch Syndicus der Universität.10 Er starb 1580 November 2811 und wurde in der Pfarrkirche zu Marburg am Altare begraben.12 Er wurde am Hofgericht ersetzt durch Dr. Heinrich Breul.


  1. Er heiratete in I. Ehe 1544 Dezember 4 Margarethe, Tochter des Vogts zu Kaldern Jacob Orth (Saur S. 502, dagegen giebt derselbe Saur S. 52 als Hochzeitstag den 3. Februar 1545 an). Diese Margarethe starb, 26 Jahre alt, 1551 Mai 21 (Saur S. 219). In II. Ehe heiratete er Ursula N.N., gebstorben 1581 September 24 (Saur S. 402). Über seine Söhne und Töchter, deren eine Valentin Forsters, eine andere Saurs Frau war, siehe Saur an vielen Stellen. Siehe über ihn ferner Gundlach, Catalogus professorum S. 315 f., wo viel Litteratur.
  2. Marburger Matrikel.
  3. Saur S. 192.
  4. Saur S. 180.
  5. Strieder 8, 252 falsch: Samtrevisionsgericht.
  6. Revers in Urkunden, Bestallungen.
  7. Saur S. 494.
  8. Marburger Matrikel.
  9. Marburger Matrikel.
  10. Saur S. 494.
  11. Marburger Matrikel.
  12. Saur S. 494.

Literatur