Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
139871187X
Proise [ID = 21955]
- belegt 11.12.1334–1.11.1388
Diener - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Preuse
- Preise
- Proysse
- Preyse
- Wirken ↑
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Lebensorte:
- Wanfried
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 642, Nr. 2299.
- Falk, Die Mainzer Behördenorganisation in Hessen und auf dem Eichsfelde bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, Marburg 1930, S. 96 Nr. 296 f., 301 f.
- Leben ↑
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Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Von Wanfried bekundet 1334 Dezember 11, ein Achtel der Burg Wanfried von Landgraf Heinrich II. für 50 Mark zu denselben Bedingungen innezuhaben wie der Ritter Heinrich Schlaun (Slune)1. Dieser Ritter Heinrich Schlaun [von Schlotheim] war zusammen mit seinem Sohn Gunther bis etwa 1347 Mai 29 Pfandinhaber von drei Vierteln der mainzischen Burg Bischofsstein, an der Proysse von Wanfried 1351 Januar 2 von Erzbischof Gerlach von Mainz (zusammen mit Klein-Steffen v. Tastungen) ein Viertel als Pfand erhält2. 1338 Juli 22 erhöht Landgraf Heinrich seinem getreuen Diener Preyse die Wanfrieder Pfandsumme auf 100 ½ Mark Silber, wogegen sich dieser am 1. November 1388 verpflichtet, ihm die Burg gegen jedermann offenzuhalten, ausgenommen gegen den Erzbischof von Mainz und den Markgrafen von Meißen3.
- Zitierweise ↑
- „Proise“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/139871187X> (Stand: 4.8.2026)
