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Portrait

Detlev Ploog
(1920–2005)

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GND-Nummer

132362279

Ploog, Detlev [ID = 16612]

* 29.11.1920 Hamburg, † 7.12.2005 München
Prof. Dr. med. – Psychiater, Verhaltensforscher, Anthropologe, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1939 Abitur in Hamburg
  • 1939-1945 Kriegsdienst in der Wehrmacht und Kriegsgefangenschaft
  • 1939-1945 Studium der Medizin an den Universitäten Halle, Hamburg und Marburg
  • 1945 Medizinischen Staatsexamen sowie Promotion zum Dr. med. an der Universität Marburg
  • 1946-1954 Facharztausbildung und Wissenschaftlicher Assistent an der Universitäts-Nervenklinik Marburg
  • 1949 Beurlaubung an das Psychologische Institut der Universität Freiburg im Breisgau, gleichzeitig Teilnahme an zoologischen Vorlesungen und Seminaren des Zoologischen Instituts ebendort
  • 1953-1958 Leiter der Abteilung für Elektroencephalographie an der Universitäts-Nervenklinik Marburg
  • ab 1954 Vorlesungen in Psychopathologie und Medizinischer Psychologie
  • 1955 Ernennung zum Oberarzt
  • 16.2.1955 Venia Legendi im Fach Psychiatrie und Neurologie an der Universität Marburg
  • 1957 Beurlaubung an die Abteilung für Klinische Neurophysiologie der Universität Freiburg im Breisgau
  • 1958-1960 Visiting Scientist an den National Institutes of Health in Bethesda, USA
  • 1960 Wiederaufnahme der klinischen Tätigkeit an der Universitäts-Nervenklinik Marburg
  • 10.4.1961 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor für Neurologie und Psychiatrie
  • 1962 Aufbau eines Laboratoriums für experimentelle Verhaltensforschung am der Deutschen Forschungsanstalt für Psychiatrie in München
  • 1964 Ernennung zum Honorarprofessor für Psychiatrie und Neurologie an der Medizinischen Fakultät der Universität München
  • 1966 Ernennung zum Direktor des Klinischen Instituts der Deutschen Forschungsanstalt für Pychiatrie
  • 1970 Gastprofessor am Psychologischen Institut des Massachussetts Institute of Technology
  • ab 1971 Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München
  • 1989 Emeritierung

Studium:

  • 1939-1945 Studium der Medizin an den Universitäten Halle, Hamburg und Marburg

Akademische Qualifikation:

  • 1945 Promotion zum Dr. med. an der Universität Marburg
  • 16.2.1955 Habilitation im Fach Psychiatrie und Neurologie an der Universität Marburg

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Neurologie / Privatdozent / 1955-1961
  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Neurologie / außerplanmäßiger Professor / 1961-1964
  • München, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Neurologie / Honorarprofessor / 1964-1989

Mitgliedschaften:

  • 1971 Mitglied der American Academy of Arts and Sciences
  • 1972 Mitglied der Academia Leopoldina
  • 1980 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  • 1990 Mitglied der Niederländischen Akademie der Wissenschaften

Werke:

Lebensorte:

  • Hamburg; Halle an der Saale; Marburg; München
Familie

Vater:

Ploog, N.N., Arzt

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Ploog, Detlev“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/132362279> (Stand: 7.12.2025)