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Portrait

Reinhold Stanitzek
(1939–2011)

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GND-Nummer

1102953423

Stanitzek, Reinhold [ID = 7883]

* 1.8.1939 Guttentag (Oberschlesien) heute Dobrodzień (Polen), † 7.6.2011, katholisch
Jurist, Richter, Politiker, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • seit 1946 in Heringen (Werra) wohnhaft
  • 1959 Abitur an der Werratal-Schule in Heringen
  • Wehrdienst in einer Panzergrenadier-Einheit
  • ab 1960 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Marburg
  • während der Studienzeit Vorsitzender des Ringes Christlich Demokrati­scher Studenten (RCDS) an der Marburg, 1962 Landesvorsitzender von Hessen, 1963 stellvertretender Bundesvorsitzen­der
  • 1965 erstes juristisches Staatsexamen, anschließend Studium der Volkswirtschaft und wissenschaftliche Tätigkeit am Institut für Völkerrecht; Vorsitzender der Jungen Union Osthessen
  • 1968-1972 Mitglied des Kreistags des Landkreises Hersfeld
  • 1970-1974 Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen
  • Mitglied des Landesvor­standes der CDU
  • 1972 zweite juristische Staatsprüfung
  • 1972 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Bundestag (CDU-Landesliste, Platz 25)
  • danach Tätigkeit als Richter an den Landgerichten Kassel und Fulda sowie an den Amtsge­richten Bad Hersfeld und Fulda
  • ab 1972 CDU-Kreisvorsitzender
  • 1972-2011 Mitglied des Kreistags des Kreises Hersfeld-Rotenburg
  • 1972-1977 Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion Hersfeld-Rotenburg
  • 1.12.1974-27.4.1987 (1974 über die CDU-Landesliste, Platz 11; Mandatsniederlegung, Nachfolger: Siegbert Ortmann) und 5.4.1991-24.11.1992 (Mandatsniederlegung, Nachfolger: Rudolf Haselbach) Mitglied des Hessischen Landtags (1974 über die CDU-Landesliste, Platz 11, 1978 über die CDU-Landesliste, Platz 25), dort 20.6.1984-1987 Vorsitzender desUnterausschusses zur Nachprüfung der Staatshaushaltsrechnung, 1982-20.6.1984 stellvertretender Vorsitzender des Rechtsausschusses
  • 1977-1981 Stadtverordnetenvorsteher in Bad Hersfeld
  • ab 4.1985 Vorsitzender der Landsmannschaft der Oberschlesier in Hessen
  • 1987-1991 Staatssekretär beim Hessischen Ministerium des Innern
  • ab 1991 Rechtsanwalt in Bad Hersfeld
  • 1992 Verleihung des päpstlichen Gregoriusordens
  • 1993-2004 Geschäftsführer der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft mbH (LEG Thüringen)
  • 20.5.2010 Verdienstorden des Landes Thüringen

Funktion:

  • Hersfeld, Landkreis, Kreistag, Mitglied (CDU), 1968-1972
  • Hersfeld-Rotenburg, Landkreis, Kreistag, Mitglied (CDU), 1972-2011
  • Hessen, 08. Landtag, Mitglied (CDU), 1974-1978
  • Bad Hersfeld, Stadtverordnetenversammlung, Mitglied (CDU), 1977-1981
  • Hessen, 09. Landtag, Mitglied (CDU), 1978-1982
  • Hessen, 10. Landtag, Mitglied (CDU), 1982-1983
  • Hessen, 11. Landtag, Mitglied (CDU), 1983-1987
  • Hessen, 12. Landtag, Mitglied (CDU), 1987
  • Hessen, Ministerium des Innern, Staatssekretär, 1987-1991
  • Hessen, 13. Landtag, Mitglied (CDU), 1991-1992

Lebensorte:

  • Heringen (Werra); Marburg; Bad Hersfeld
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Stanitzek, Reinhold“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1102953423> (Stand: 7.6.2026)