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Portrait

Herwig Hamperl
(1899–1976)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

118701290

Hamperl, Herwig [ID = 16196]

* 12.9.1899 Wien, † 22.4.1976 Bonn
Prof. Dr. med.; Dr. med. h.c. – Arzt, Pathologe, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • bis März 1917 Besuch des Döblinger Gymnasiums Wien, dort Abitur
  • März 1917-1918 Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg
  • Studium der Medizin an der Universität Wien
  • bis 1924 Demonstrator am Histologischen Institut der Universität Wien
  • 12.1926 Promotion zum Dr. med. an der Universität Wien
  • bis 1928 Assistent am Pathologischen Institut der Universität Wien, anschließend ein Semester Volontärassistent am Pathologischen Institut der Universität Freiburg im Breisgau
  • 1929-1930 Stipendiat der Notgemeinschaft Deutscher Wissenschaften an der Deutsch-Russischen Forschungsstelle Moskau, anschließend Tätigkeit als Assistent am Wiener Pathologischen Institut
  • 1931 Venia Legendi im Fach Pathologie an der Universität Wien, anschließend Tätigkeit als Privatdozent
  • 3.1935 Ernennung zum beamteten außerordentlichen Professor an der Universität Berlin
  • 1937 Eintritt in die NSDAP (Mitglieds-Nr. 5.438.049) sowie Mitglied der SA
  • 1939-5.1945 ordentlicher Professor an der Universität Prag
  • 5.1945 Internierung durch die sowjetische Besatzungsarmee
  • 9.1945-1.1946 Prosektor des Allgemeinen Krankenhauses St. Pölten
  • ab 1.2.1946 Prosektor am Landeskrankenhaus Salzburg
  • 1949 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Uppsala
  • 1.11.1949 Ernennung zum ordentlichen Professor für Pathologische Anatomie an der Universität Marburg
  • 14.11.1949 Ernennung zum Prüfer im Fach Pathologische Anatomie und Allgemeine Pathologie am Prüfungsamt der Universität Marburg
  • 1.4.1954 Ernennung zum ordentlichen Professor und Direktor des Pathologischen Instituts der Universität Bonn
  • 30.8.1967 Emeritierung
  • 1969 Verleihung des Titels Dr. med. h. c. der Universität Innsbruck

Funktion:

  • Marburg, Universität, Medizinische Fakultät, Dekan, 1951-1952

Studium:

  • Studium der Medizin an der Universität Wien

Akademische Qualifikation:

  • 12.1926 Promotion zum Dr. med. an der Universität Wien
  • 1931 Habilitation im Fach Pathologie an der Universität Wien

Akademische Vita:

  • Wien, Universität / Medizinische Fakultät / Pathologie / Privatdozent / 1931-1935
  • Berlin, Universität / Medizinische Fakultät / Pathologie / beamteter außerordentlicher Professor / 1935-1939
  • Prag, Universität / Medizinische Fakultät / Pathologie / ordentlicher Professor / 1939-1945
  • Uppsala, Universität / Medizinische Fakultät / Pathologie / ordentlicher Professor / 1949
  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Pathologie / ordentlicher Professor / 1949-1954
  • Bonn, Universität / Medizinische Fakultät / Pathologie / ordentlicher Professor / 1954-1967

Akademische Ämter:

  • 1951-1952 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg

Mitgliedschaften:

  • 1938 Ehrenmitglied der Societates anatom-clinica Bukarest
  • 1942 Wirkliches Mitglied der Königlich-Schwedischen Wissenschaftlichen Gesellschaft Uppsala sowie Korrespondierendes Mitglied der Finnischen Ärztegesellschaft in Doudezim in Helsinki
  • 1944 Mitglied der Akademie der Wissenschaften Prag
  • 1955-1969 Korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften
  • 1958 Mitglied der Royal Society of Medicine London
  • 1969 Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR

Werke:

Lebensorte:

  • Wien; Freiburg im Breisgau; Berlin; Prag; Uppsala; Marburg; Bonn

Statusgruppe:

Wissenschaftler/in

Familie

Vater:

Hamperl, Franz, Städtischer Oberarzt

Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Zitierweise
„Hamperl, Herwig“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118701290> (Stand: 22.4.2026)