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Portrait

Heinrich Henkel
(1903–1981)

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GND-Nummer

118710419

Henkel, Heinrich [ID = 15471]

* 12.9.1903 Braunfels, † 28.2.1981 Stockdorf
Prof. Dr. jur.; Dr. h.c. – Jurist, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1910-1922 Besuch des Wöhler-Realgymnasiums Frankfurt am Main, dort Abitur
  • 1922-1925 Studium der Rechtswissenschaften und Germanistik an den Universitäten Frankfurt am Main und Freiburg im Breisgau
  • 1925 Erstes Juristisches Staatsexamen
  • ab 1925 Gerichtsreferendar in Frankfurt am Main
  • 1927 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Frankfurt am Main
  • 1929 Ernennung zum Gerichtsassessor
  • 1930 Venia Legendi im Fach Strafrecht und Strafprozessrecht an der Universität Frankfurt am Main
  • ab 1932 Amts- und Landrichter
  • 1933 Mitglied der NSDAP, Förderndes Mitglied der SS
  • 1.11.1933 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Frankfurt am Main
  • 1934-1935 Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Zivilprozessrecht und Staatsrecht an der Universität Marburg
  • 1935-1945 ordentlicher Professor für Strafrecht an der Universität Breslau (heute Wrocław/Polen)
  • 1943/1944 und 1944/1945 Rektor der Universität Breslau, 1944 Soldat, Sommer 1944 Kriegsgefangenschaft
  • 1949-1951 Rechtsanwalt in Frankfurt am Main
  • 1950 Dozent für Straf- und Prozeßrecht an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Bamberg
  • 1951-1969 ordentlicher Professor für Strafrecht, Strafverfahrensrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg
  • 1969 Emeritierung
  • 30.5.1978 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Salzburg

Studium:

  • 1922-1925 Studium der Rechtswissenschaften und Germanistik an den Universitäten Frankfurt und Freiburg

Akademische Qualifikation:

  • 1927 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Frankfurt
  • 1930 Habilitation im Fach Strafrecht und Strafprozessrecht an der Universität Frankfurt

Akademische Vita:

  • Frankfurt, Universität / Juristische Fakultät // ordentlicher Professor / 1933-1934
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Strafrecht, Strafprozessrecht, Zivilprozessrecht und Staatsrecht / ordentlicher Professor / 1934-1935
  • Breslau, Universität / Juristische Fakultät / Strafrecht / ordentlicher Professor / 1935-1945
  • Hamburg, Universität / Juristische Fakultät / Strafrecht, Strafverfahrensrecht und Rechtsphilosophie / ordentlicher Professor / 1951-1969

Akademische Ämter:

  • 1943-1945 Rektor der Universität Breslau

Werke:

Lebensorte:

  • Frankfurt am Main; Freiburg im Breisgau; Marburg; Breslau

Statusgruppe:

Wissenschaftler/in

Familie

Vater:

Henkel, N.N., Postamtmann

Partner:

  • Groos, Doris
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.

Zitierweise
„Henkel, Heinrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118710419> (Stand: 12.9.2025)