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Hessische Biografie

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Portrait

Konrad August Eckel
(1896–1978)

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GND-Nummer

1193459745

Eckel, Konrad August [ID = 11064]

* 16.2.1896 Willersdorf (heute Frankenberg (Eder)), † 21.11.1978 Marburg, evangelisch
Handelslehrer, Landrat, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch der Volksschule in Willersdorf
  • Besuch des Gymnasiums in Frankenberg
  • Studium der Staats- und Volkswirtschaft an den Universitäten Marburg und Frankfurt am Main
  • Artillerieleutnant im Ersten Weltkrieg
  • 1919 Eintritt in die SPD
  • 1.12.1919 Volksschullehrer in Marburg
  • ab 1926 Diplomhandelslehrer in Marburg
  • 1929-24.6.1933 Mitglied der Marburger Stadtverordnetenversammlung, dort 1929 Vorsitzender der SPD-Fraktion
  • 30.5.-7.7.1933 Abgeordneter des 65. Kurhessischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Kassel bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau (als Nachfolger von Eugen Kaiser)
  • 25.6.1933 in „Schutzhaft“ genommen, Juni 1933 Entlassung aus dem Schuldienst aufgrund des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums
  • 1934-1940 Versicherungsagent
  • 1938-1944 Mitglied der NSV
  • 12.6.1940 Aufnahmeantrag in die NSDAP (lt. Gerichtsbeschluss vom 5.11.1953 unwirksam)
  • August/September 1944 im Rahmen der „Aktion Gewitter“ für vier Wochen im Konzentrationslager Sachsenhausen
  • 1945 Leiter der Marburger Stadtwerke
  • 24.10.1945 von der Militärregierung als Landrat des Kreises Marburg eingesetzt
  • 14.6.1946, 1948, 1954 und 1966 Wiederwahl als Landrat
  • 30.6.1966 Ruhestand
  • Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Plakette

Funktion:

  • Kassel, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied (SPD), 1933
  • Marburg, Landkreis, Landrat, 1945-1966

Lebensorte:

  • Willersdorf; Frankenberg (Eder); Marburg
Familie

Vater:

Eckel, Johann Peter Heinrich, Landwirt

Mutter:

Finger, Martha Elisabeth

Partner:

  • Eckhardt, Emma Johanna Dorothea, * Marburg 31.3.1912, Heirat 15.5.1931, evangelisch
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Bermejo, Der Verfolgung ausgesetzt – Hessische Parlamentarier in der NS-Zeit, Wiesbaden 2016, S. 50. - Original: Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main.

Zitierweise
„Eckel, Konrad August“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1193459745> (Stand: 21.11.2025)