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Portrait

Eusebius Breitung
(1884–1969)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1120978769

Breitung, Eusebius [ID = 9645]

* 20.7.1884 Großentaft (heute Eiterfeld), † 18.10.1969 Sapporo (Japan), katholisch
Prof. Dr. – Geistlicher, Missionar, Seelsorger, Professor, Linguist
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Geburtsname:

Breitung, Hermann Josef

Wirken

Werdegang:

  • 1884-1897 Kindheit und Volksschulzeit im Geburtsdorf Großentaft
  • 1897 Abschluss der Volksschule mit herausragenden Noten
  • 1897-1903 auf Geheiß der Eltern Besuch der weiterführenden Schulen bei seinem Patenonkel Pater Berard im Franziskaner-Kolleg Watersleyde in den Niederlanden, da die deutschen Franziskanerschulen im Kulturkampf geschlossen waren
  • 1903 nach bravourös bestandenem Abitur Eintritt in den Franziskanerorden und Annahme des Ordenssnamens Eusebius
  • 1903-1910 sieben Jahre Ordensleben und intensive Studien
  • 1910 Priesterweihe im heimatlichen Bistumssitz Fulda und anschließend Antrag des Missionskreuzes im südostasiatischen Kaiserreich Japan
  • 1912-1928 16-jähriges Wirken im Städtchen Muroran (Japan)
  • 1928 Ruf in die japanische Franziskaner-Zentrale nach Sapporo, wo er am Seminar Philosophie und Latein lehrte und sich darüber hinaus als Seelsorger betätigte
  • Juni 1935: Eusebius wurde die Leitung des katholischen Verlages „Ko-myo“ (deutsch: Das Licht) angetragen. Daraufhin schuf er seine bedeutenden Schriften.
  • 1966: Verleihung des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse durch Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke
  • spätestens 1969: Ehrenbürger seines Heimatortes Großentaft, heute Eiterfeld

Lebensorte:

  • Großentaft; Watersleyde; Fulda; Muroran (Japan); Sapporo (Japan)
Familie

Vater:

Breitung, Johann Simon, Bürgermeister von Großentaft (um 1884)

Mutter:

Falkenhahn, Maria Anna

Verwandte:

  • Berard, Pater <Patenonkel>
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Breitung, Eusebius“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1120978769> (Stand: 20.7.2026)