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Südhessisches Flurnamenbuch
Aspe
- → Holz · Krumm
- Deutung
- Zu ahd. aspa, mhd. aspe F. ‚Espe, Zitterpappel (Populus tremula)‘. Zwischen Aspe, Espe und Asch, Esche ‚Esche (Fraxinus excelsior)‘ wird in den Mundarten nicht immer unterschieden. Der Umlaut in nhd. Espe wird auf den Einfluss des Adjektivs mhd. espîn zurückgeführt. Mit Kollektivsuffix -ach, -acher tritt dazu Espier (Schaafheim).
- Literatur
- Karg-Gasterstädt/Frings 1, 678 f., Lexer 1, 101, FWB 2, 250 f.; Kluge/Seebold 234 s. u. Espe; DWB Neub. 8, 2393 f. s. u. Espe; SHessWb 1, 357 u. 2, 282, PfälzWb 1, 349; DRWb 3, 326, Marzell 3, 979 f., Bach 2, § 192 u. § 318; Ramge (1979), S. 64, Zernecke (1991), S. 60 f. u. 149, Vielsmeier (1995), S. 136. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Aspe; DWB: → espe; Lexer: → aspe; PfälzWb: → aspe; Wörterbuchnetz: → Aspe
- Referenz
- Vgl. Asch · Asmück · Erste (Büttelborn).

