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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 33. Lichtenau

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Oberndorf

Wüstung · 405 m über NN
Gemarkung Retterode, Gemeinde Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

20 km südwestlich von Witzenhausen gelegen

Lage und Verkehrslage:

1,5 km südlich Hessisch Lichtenau und 1,4 km nördlich Retterode westlich der Straße Retterode - Hessisch Lichtenau gelegen

Flurname: "Oberndorf"

Ersterwähnung:

1354

Siedlungsentwicklung:

1354: 46 Acker, Land und Wiesen genannt

1428: 3 1/2 Hufen

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1354: desolatio
  • 1428: Gadem
  • 1454: Gut

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3550584, 5671936
UTM: 32 U 550490 5670107
WGS84: 51.18015248° N, 9.722345857° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63600610002

Verfassung

Altkreis:

Witzenhausen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1354: Der Lichtenauer Bürger Konrad von Holithove übergibt mit landgräflicher Genehmigung dem Marienaltar in der Pfarrkirche zu Lichtenau 46 Acker Land und Wiesen in der Wüstung Oberndorf.
  • 1420: Eigentum der Meisenbug
  • 1428: Die Meisenbug tragen Gadem und Land zu Oberndorf dem Landgrafen Ludwig zu Lehen auf
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Oberndorf, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/6614> (Stand: 8.11.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde