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5622 Steinau
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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 95. Steinau

Rebsdorf

Siedlung
Gemarkung Sarrod, Gemeinde Steinau an der Straße, Main-Kinzig-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Siedlung

Lagebezug:

12 km nordwestlich von Schlüchtern

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3526356, 5583768
UTM: 32 U 526271 5581974
WGS84: 50.38923221° N, 9.369561295° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

435028062

Einwohnerstatistik:

  • 1678: 5 Untertanen
  • 1789: zwei 3/4 Bauern, 6 halbe Bauern, 1 Hintersiedler
  • 1812: 9 Feuerstellen, 71 Seelen
  • 1895: 10 Häuser mit 72 Bewohnern
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstabtei Fulda, Amt Ürzell
  • 1803: Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Amt Ürzell
  • 1806-1810: Primatialstaat Karl Theodor von Dalbergs im Rheinbund, Fürstentum Fulda, Amt Salmünster
  • 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Distrikt Salmünster
  • 1816: Kurfürstentum Hessen, Großherzogtum Fulda, Stadt und Amt Salmünster
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Salmünster
  • 1830: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Schlüchtern
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Schlüchtern
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis

Altkreis:

Schlüchtern

Gericht:

  • 1552 zum Riedeselischen Gericht Freiensteinau gehörig
  • 1822: Justizamt Salmünster
  • 1867: Amtsgericht Salmünster

Gemeindeentwicklung:

Der Wohnplatz Rebsdorf wurde am 01.04.1972 aus der ehemaligen Gemeinde Sarrod als Ortsteil in die Gemeinde Ulmbach benannt. Ab 01.07.1974 Ortsteil der Stadt Steinau an der Straße.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Rebsdorf gehörte 1552 dem Riedeselischen Gericht Freiensteinau an und wurde 1684 an Fulda abgetreten.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Ulmbach

Bekenntniswechsel:

Der Ort blieb katholisch.

Wirtschaft

Mühlen:

Dorfmühle an einem von der Salz abgeleiteten Betriebsgraben an der Westseite des Dorfes

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Rebsdorf, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12617> (Stand: 16.10.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde