Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Jüdische Grabstätten

Rosenberg, Fritz (1921) – Bad Soden am Taunus

Grab Nr. 227 → Lageplan (PDF), Bad Soden am Taunus, Jüdischer Friedhof, Gemarkung Bad Soden am Taunus | Historisches Ortslexikon
Äußere Merkmale | Inschrift | Verstorbene(r) | Indizes | Nachweise | Zitierweise
Äußere Merkmale

Material:

Granit, Vorderseite schwarz,poliert

Platzierung:

stehend

Sonstiges:

Abkürzung: ח״ו = חסיד ועניו

Inschrift

Hebräische Inschrift:

Text Vorderseite

פ֗ נ֗

בחור ח״ו נקטף באבו

בתם וביושר הלך לעולמו

יהושע בן הרב יצחק הלוי

ראזענברג נפטר בכ֗ה֗

טבת ת֗ר֗פ֗א֗ ל֗פ֗ק֗

ת֗ נ֗ צ֗ ב֗ ה֗

Hier ruht

ein junger Mann, fromm und demütig, gestorben in seiner Blüte,

als Lauterer und Aufrechter geht er in seine Welt,

Josua, Sohn des Herrn Isaak ha-Levy

Rosenberg. Er starb am 25.

Tebet [5]681 n.d.k.Z.

Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens.

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Sockel:

Fritz Rosenberg

aus Thorn

geb. 20. Mai 1893

gest. (5.) Jan. 1921

Sprache der Vorderseite:

hebräisch

Sprache des Sockels:

deutsch

Verstorbene(r)

Personendetails:

  1. Rosenberg, Fritz

    Geburtstag

    20.5.1893

    Sterbetag

    5.1.1921

    Geschlecht

    männlich

    Familienstand

    ledig

    Herkunftsort

    Thorn an der Weichsel in Westpreußen, heute polnisch Toruń.

    Wohnort

    Berlin

    Sterbeort

    Bad Soden am Taunus, Israelitische Kuranstalt

    Beruf

    Student

    Weitere Angaben

    Kurgast in Bad Soden am Taunus; Sterbenebenregister Bad Soden 1921 Nr. 1: Der Student Fritz Friedrich Rosenberg, 27 Jahre, wohnhaft in Berlin, geboren in Thorn, ledig, in der Israelitischen Kuranstalt am 5. Januar 1921 verstorben. Keine Angaben über die Eltern.

Nachweise

Bearbeitung:

Dr. Lothar Tetzner 2018

Bildnachweise:

Sven Thomas Hammerbeck, Bad Soden am Taunus

Fotos:

Zitierweise
„Rosenberg, Fritz (1921) – Bad Soden am Taunus“, in: Jüdische Grabstätten <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/juf/id/16762> (Stand: 19.5.2018)
 
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