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Hessische Biografie

Portrait

Oskar Müller
(1896–1970)

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Müller, Oskar [ID = 7748]

* 25.7.1896 Wohlau heute Wołów (Polen), † 14.1.1970 Langen (Hessen)
Politiker, Abgeordneter, Minister
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch der Volksschule und des Humanistischen Gymnasiums
  • 1914-1918 als Offizier Kriegsteilnehmer
  • 1920 Eintritt in die Gewerkschaft
  • 1922 Eintritt in die KPD
  • 1924 hauptamtlicher Sekretär der Bezirksleitung der KPD Hessen-Frankfurt
  • 1924-1933 Mitglied des Preußischen Landtags
  • 1928-1933 Organisationsleiter der KPD in Hessen, dann im Bezirk Berlin-Brandenburg
  • 1933 verhaftet, drei Jahre Zuchthaus
  • bis 1939 KZ Sachsenhausen
  • 1939-1944 Angestellter einer Lederfirma in Offenbach
  • 1944-1945 KZ Dachau
  • 12.10.1945-7.1.1947 Hessischer Minister für Arbeit und Wohlfahrt im Kabinett Geiler
  • 1.12.1946-30.9.1949 Mitglied des Hessischen Landtags, Mandatsniederlegung, Nachfolger: Konrad von der Schmitt
  • 1948 Erster Vorsitzender der KPD Hessen und Mitglied des Parteivorstandes für die Westzone
  • 1949-1953 Mitglied des Deutschen Bundestages
  • 1949 Mitglied der 1. Bundesversammlung
  • zuletzt Generalsekretär der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes in Frankfurt am Main

Funktion:

  • Preußen, Landtag, Mitglied (KPD), 1924-1933
  • Hessen, 01. Landtag, Mitglied (KPD), 1946-1949
  • Groß-Hessen, Ministerium für Arbeit und Wohlfahrt, Minister, 1945-1947
  • Deutschland, Bundestag, Mitglied (KPD), 1949-1953
Familie

Vater:

Müller, N.N., Landwirt

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Müller, Oskar“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/132516195> (Stand: 15.4.2021)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde