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Südhessisches Flurnamenbuch
Krackel
- Deutung
- Der BT gehört wohl zu südhess. Krackel ‚krummer Ast‘ u. ä., sofern nicht die historischen krachend-Belege in Bonsweiher und Mörlenbach als Partizipialadjektive auf das Krachen, mhd. krachen als namengebendes Motiv verweisen und damit auf eine akustische Eigenschaft der Hecke.
- Literatur
- Lexer 1, 1700; Kluge/Seebold 482 s. u. Krakel; DWB 5, 1926; SHessWb 3, 1720, PfälzWb 4, 528; Wagner (1944), S. 60. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- DWB: → krackel; PfälzWb: → krackel; Wörterbuchnetz: → Krackel
- Referenz
- Vgl. Krack.

