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Portrait

August von Ploennies
(1832–1856)

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GND-Nummer

1108331629

Ploennies, August von [ID = 5484]

* 1832, † 16.3.1856 Marienberg, Begräbnisort: Reichenbach (Odenwald), evangelisch
Fabrikant
Biografischer Text

Eintrag des Todes im Reichenbacher Kirchenbuch: „Im Jahre 1856 den 16. März nachts halb eins starb auf dem Marienberg bei Lautern... August von Ploennies, Ortsbürger zu Lautern und Fabrikant... Wurde den 17. desselben Monats nachmittags 3.00 Uhr christlichen Brauches nach zur Erde bestattet in Gegenwart seines Bruders Ludwig Wilhelm von Ploennies, Oberstleutnant im 3. Großherzoglichen Infanterieregiment zu Worms, und seines Schwagers August Schulz, Leutnant im 1. Infanterieregiment zu Darmstadt, welches gegenwärtiges Protokoll neben dem Pfarrer unterschrieben haben.“1 Holger Andreas vermutet hinter dieser Formulierung einen Suizid. Weitere Indizien für diese Vermutung kann er nicht angeben.2

Der Bruder Ludwig Wilhelm von Ploennies führte die Fabrik in Marienberg weiter und konnte seinen Vetter Georg Freiherr von Wedekind und Emanuel Merck, den Rechtsanwalt Carl Johann Hoffmann und den Anatomie-Professor in Basel Karl Ernst Emil Hoffmann sowie den Rechtsanwalt Karl Lindt und den Fabrikanten und Großkaufmann Friedrich August Wenck für ein finanzielles Engagement gewinnen. Dieses Konsortium berief Reinhold Hoffmann als Direktor der Ultramarinblau-Fabrik.


  1. Holger Andreas, Marienberg – ein Chemiestandort im Odenwald, a. a. O., S. 42.
  2. Holger Andreas, Marienberg – ein Chemiestandort im Odenwald, a. a. O., S. 42.

Literatur
  • Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser, 1912, S. 720
  • Holger Andreas, Marienberg – ein Chemiestandort im Odenwald. In: Zeitzeugenberichte IX-Chemische Industrie. Tagung „Industriekreis“ der GDCh-Fachgruppe Geschichte der Chemie 10 bis 12. September 2008 in Darmstadt, hrsg. von K. Krug und H. Bode, 2008, S. 41-42.