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Hessische Biografie

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Portrait

Erich Armand Arthur Joseph Hückel
(1896–1980)

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GND-Nummer

118554344

Hückel, Erich Armand Arthur Joseph [ID = 16973]

* 8.9.1896 Charlottenburg (heute Berlin), † 16.2.1980 Marburg, evangelisch
Prof. Dr. phil.; Dr. nat. h.c.; Dr. phil. h.c. – Physiker, Physikochemiker, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1905-1914 Besuch des Gymnasiums in Göttingen, dort Abitur
  • 1914-1921 Studium der Physik und Mathematik an der Universität Göttingen
  • ab 1915 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Modellversuchsanstalt für Aerodynamik (bei Ludwig Prandtl)
  • 1918 Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg beim Seeflugzeugversuchskommando in Warnemünde
  • 21.1.1921 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Physik und Mathematik an der Universität Göttingen
  • 1921/22 Hilfsassistent bei David Hilbert, anschließend ein halbes Jahr Assistent bei Max Born
  • 1922-1928 Tätigkeit an der ETH Zürich
  • 1924 Venia Legendi im Fach Physik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, anschließend Tätigkeit als Privatdozent
  • 1928/29 in London bei F. G. Donnan, anschließend bei Niels Bohr in Kopenhagen
  • 1930 Venia Legendi für Chemische Physik an der Technischen Hochschule Stuttgart
  • 1935 Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor
  • 1.4.1938 Ernennung zum beamteten außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
  • 1938/39 Beurlaubung und Vertretung durch Josef Meixner
  • 1945 für neun Monate entlassen
  • ab August 1946 Wiedereinsetzung in seine Stelle an der Universität Marburg
  • 3.-4.1947 Kommissarische Leitung des Instituts für Struktur der Materie an der Universität Marburg
  • 1949 Hilfsassistentenstelle
  • 1961 Ernennung zum ordentlichen Professor für Theoretische Physik und Physikalische Chemie
  • 1962 Emeritierung
  • 1965 Verleihung des Otto-Hahn-Preises
  • 1966 Dr. nat. h.c. der Technischen Hochschule Stuttgart
  • 1966 Mitglied der Leopoldina
  • 1973 Dr. phil. h.c. Univ. Uppsala
  • Academie international des Sciences moléc. Paris

Studium:

  • 1914-1921 Studium der Physik und Mathematik an der Universität Göttingen

Netzwerk:

  • Prandtl, Ludwig <Lehrer>, GND, * Freising 4.2.1875, † Göttingen 15.8.1953, Ingenieur

Akademische Qualifikation:

  • 21.1.1921 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Physik und Mathematik an der Universität Göttingen
  • 1924 Venia Legendi im Fach Physik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich
  • 1930 Venia Legendi für Chemische Physik an der Technischen Hochschule Stuttgart

Akademische Vita:

  • Zürich, Eidgenössische Technische Hochschule // Physik / Privatdozent / 1924-1930
  • Stuttgart, Technische Hochschule // Chemische Physik / Privatdozent / 1930-1935
  • Stuttgart, Technische Hochschule // Chemische Physik / Privatdozent / außerordentlicher Professor / 1935-1938
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Chemische Physik / außerordentlicher Professor / 1938-1961
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Theoretische Physik und Physikalische Chemie / ordentlicher Professor / 1961-1962

Mitgliedschaften:

  • 1966 Mitglied der Akademie der Naturforscher Halle

Werke:

Lebensorte:

  • Göttingen; Zürich; Stuttgart; Marburg

Statusgruppe:

Wissenschaftler/in

Familie

Vater:

Hückel, Armand, * Stuttgart 26.2.1860, † Göttingen 21.8.1927, Dr. med., Arzt, Privatgelehrter, Heirat Döhren bei Hannover 1.4.1894, Sohn des Bernhard Hückel, Dr. phil., Historiker, Professor, und der Caroline Gärtner

Mutter:

Maier, Maria, * Nehren bei Tübingen 28.10.1869, † Göttingen September 1947

Partner:

  • Szigmondy Annemarie, * 2.7.1904, † Marburg 21.5.1990, Tochter des Richard Zsigmondy, 1865-1929, GND, Chemiker, Nobelpreisträger, und der Laura Luise Müller, 1877-1959

Verwandte:

  • Hückel, Richard <Sohn>, Elekgro-Ingenieur
  • Hückel, Bernhard <Sohn>, 1931-1978, Dr.phil., Geologe
  • Hückel, Manfred <Sohn>, Musiker, Geiger
  • Liessem, Irene, geb. Hückel <Tochter>, Ballett-Tänzerin
Nachweise

Quellen:

  • Institut für Personengeschichte, Smlg. Bernhard Nickel

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Zitierweise
„Hückel, Erich Armand Arthur Joseph“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118554344> (Stand: 16.2.2026)