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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 64. Neukirchen

Eckenrode

Wüstung · 401 m über NN
Gemarkung Friedigerode, Gemeinde Oberaula, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

9,5 km östlich von Neukirchen

Lage und Verkehrslage:

Im Tal des Eckenröder Borns; Flurname Eckenrode.

Ersterwähnung:

1313

Letzterwähnung:

1471

Siedlungsentwicklung:

Wüstung nach 1471.

1548 von Friedigerode ganz beansprucht, doch war die Waldung landgräflich; Oberaula hatte Hüterecht.

1570 war die Wüstung landgräflich (Historisches Ortslexikon KurhessenS. 102).

Historische Namensformen:

Burgen und Befestigungen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3533700, 5638250
UTM: 32 U 533612 5636434
WGS84: 50.878607° N, 9.477771° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63401901001

Einwohnerstatistik:

  • Nach 1471: wüst
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

Altkreis:

Ziegenhain

Gericht:

  • 1366: Gericht (Amt) Oberaula (ziegenhainischer Anteil).
Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts werden unter den Erwerbungen des Klosters Breitenau Einkünfte in Elckenroth genannt.
  • 1313 haben Eckhart von Linden und seine Frau Kunigunde Kloster Immichenhain alle ihre Güter in Eckenrode bei Oberaula für 15 kölnische Denare verkauft.
  • 1448 belehnen die Riedesel die Faul mit Einkünften zu Eckenrode.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1471 werden Vorsteher der Kirche zu Eckenrode genannt; Flurname Auf der Kirchenwiese, Kirchacker.

Pfarrzugehörigkeit:

1223 zum Kirchspiel von Oberaula gehört

1465: nach Oberaula eingepfarrt

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Eckenrode, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4560> (Stand: 13.12.2019)