Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Historisches Ortslexikon
- Messtischblatt
- 5817 Frankfurt a. M. West
- Moderne Karten
- Kartenangebot der Landesvermessung
- Topografische Karten
- KDR 100, TK25 1900 ff.
Breitenloch
-
Wüstung · 96 m über NN
Gemarkung Frankfurt-Rödelheim, Gemeinde Frankfurt am Main, Stadt Frankfurt am Main
- Siedlung ↑
-
Ortstyp:
Wüstung
-
Lagebezug:
7 km westlich von Frankfurt am Main
-
Lage und Verkehrslage:
Zwischen Sossenheim und Rödelheim dicht an der BAB 648: Flurbezeichnung Breitloch
-
Siedlungsentwicklung:
1218 Dorf, dann Wüstung. 1654 Überschwemmung/1669 Ruinen Breitenlocher Gutshof und Gemarkungsfläche gingen auf Sossenheim über
-
Historische Namensformen:
- Breidenloch (1218) [Nassauisches Urkundenbuch 1,1, S. 250 , Nr. 351 = Falck, Mainzer Regesten 1, Nr. 264, S. 148-149]
- Bredinloch (1222) [Nassauisches Urkundenbuch 1,1, S. 268-269, Nr. 380]
- Breydinloch (1353)
- Breydenloch (1393 )
- Breydenloche, im Dorfe (1395)
- Bleydenloch (1416) [Urkunde Bartholomäus Stift]
- Breydloch (1483) [Rödelheimer Kellereibuch]
- Breydeloch (1535) [Urkunde Almostenkasten]
- Braidtlich, naher (1641) [Urkunde Karmeliterkloster]
- Breitenlocher Gutshof (1669 )
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3470196, 5553885
UTM: 32 U 470887 5553215
WGS84: 50.130455° N, 8.592667° O OpenLayers - Statistik ↑
-
Ortskennziffer:
41200020001
-
Frühere Ortskennziffer:
41200084101
-
Einwohnerstatistik:
- 1383: 11 Einwohner
- Verfassung ↑
-
Verwaltungsbezirk:
- 1398: Kurfürstentum Mainz, Schloß, später Amt Höchst
-
Altkreis:
Frankfurt am Main, Stadt
-
Gericht:
- 1440: Gericht Höchst (Sossenheim und Breidenloch stellen zwei Schöffen)
- Besitz ↑
-
Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1218 bestätigte der Mainzer Erzbischof Siegfried II. dem Kapitel des Stifts St. Mariengraden in Mainz das Patronatsrecht auf die Kirche in Nied das Propst Theoderich an das Kapitel abgetreten hatte. Mit der Überweisung des Patronatsrechts war die Überlassung von Zehntrechten zu Griesheim, Sossenheim und einem Drittel des Zehnten zu Breidenloch verbunden. Das Stift hatte auch noch
- Ende des 14. Jahrhunderts Besitz in Breidenloch.
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- H. Hupfer, Sossenheim-gestern und heute
- Vogel, Beschreibung Nassau, S. 865
- Bach, Siedlungsnamen, S. 55-56
- Dörr, St. Mariengredenstift, S. 199
- Vollert, Nied, S. 99
- Vollert, Sossenheim, S. 29-30
- Bethke, Main-Taunus-Land, S. 32
- Zitierweise ↑
- „Breitenloch, Stadt Frankfurt am Main“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11763> (Stand: 18.11.2024)

