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KDR 100, TK25 1900 ff.

Niedernhain

Wüstung · 195 m über NN
Gemarkung Dillich, Gemeinde Borken (Hessen), Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

9,7 km südwestlich von Homberg (Efze).

Lage und Verkehrslage:

Am Nordwest-Rand der Gemarkung Dillich; Flurname am Niedernhain, in den Mauern.

Ersterwähnung:

1250

Historische Namensformen:

  • Niedienhagin, in (um 1250) [1. Hälfte XIV, Kopiar St. Stephan-Mainz. Nat. Bibl. Paris Ms.lat. 17794 S. 179]
  • Nydern Hayne, tzu dem (1330)
  • Neddernheyne, uffe dem (1443)
  • Nedernheyne, off deme (1447)
  • Netdern Hayne, zcu (1459)
  • Nidderheyne, uf deme (1509)
  • Niddernhain, uff dem (1511)
  • Nidernhain (1511)
  • Nidern Hayn, zw (1511)
  • Niddernheine, zu (1568)
  • Nidernhein (1575/85)
  • Nidernnheine (1587)
  • Niedernhaine, uffn (1595)
  • Niederheine (1664)
  • Nidern Heine (1664)
  • Niederhain (1672)
  • Niedernhayn (1696)

Älteste Gemarkungskarte:

1773

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3519191, 5652619
UTM: 32 U 519109 5650798
WGS84: 51.008431° N, 9.272379° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400103002

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1575/85: Amt Borken.

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Um 1250: Stift St. Stephan-Mainz hat beneficia silvestria und Zehnte zu Niedernhain.
  • 1443: Die von Linsingen belehnen Henne Glyme mit einem Strauch zu Niedernhain.
  • 1509: Hans von Linsingen belehnt Wittekind Arnshain mit seinem Lehen zu Niedernhain.
  • 1511: Ciliax von Linsingen belehnt Simon Peter und Lotze Nolde mit seinem Lehen zu Niedernhain.
  • 1723: Prinz Maximilian mit Lehen zu Niedernhain belehnt; folgend Belehnungen bis 1752.

Zehntverhältnisse:

Um 1250: Stift St. Stephan-Mainz hat beneficia silvestria und Zehnte zu Niedernhain.

1380: Die von Linsingen verkaufen ihren Zehnten zu Niedernhain an Henne von Urff.

1447: Reinhard von Dalwigk verkauft seinen Zehnten zu Niedernhain an Berthold von Linsingen.

1453: Landgraf Ludwig belehnt die von Linsingen mit Zehnten zu Niedernhain; folgend Belehnungen bis 1696.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Niedernhain, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4174> (Stand: 8.11.2017)