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KDR 100, TK25 1900 ff.

Ichenhausen

Wüstung · 348 m über NN
Gemarkung Hillartshausen, Gemeinde Friedewald, Landkreis Hersfeld-Rotenburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

12 km östlich von Bad Hersfeld

Lage und Verkehrslage:

Wüst im Gericht Landeck, vermutlich nordwestlich von Hillartshausen.

Ersterwähnung:

1332

Siedlungsentwicklung:

Vor 1462 wüst. 1492 urkundet Abt Wilhelm von Hersfeld, dass er und das Kloster Kreuzberg die Wüstung Ichenhausen, welche allein dem Stift, sowie eine Wiese daselbst, welche allein dem Kloster Kreuzberg zusteht, dergestalt besagten Eheleute übergeben haben, dass diese die genannte Wüstung wieder mit Häusern und Scheunen in Bau bringen und die genannte Wiese in Bearbeitung halten sollen.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (1332)
  • Wüstung (1462, 1480)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3561843, 5636226
UTM: 32 U 561744 5634411
WGS84: 50.858092° N, 9.877261° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63200602001

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • undatiert: wüst im Amt und Gericht Landeck

Altkreis:

Hersfeld

Gericht:

Herrschaft:

1462 wird durch Schiedsspruch vor den Amtmänner zu Friedewald und Rotenburg der Streit zwischen dem Kloster Kreuzberg und Heinrich von Reckerod wegen der beiden Wüstungen Hillartshausen und Ichenhausen dergestalt gütlich entschieden, dass das Kloster 1/3 und die von Reckerod 2/3 daran haben soll. Teile davon sind 1480 hennebergische Lehen der von Reckerod.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Das Kloster Hersfeld erwarb 1332 den dortigen Besitz der von Frankenhausen wie im selben Jahr das Tochterkloster Kreuzberg die Güter der von Baumbach (Depos. von Baumbach).
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Ichenhausen, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3093> (Stand: 19.6.2026)