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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 7. Allendorf

Dodenhausen

Wüstung · 225 m über NN
Gemarkung Allendorf / Lumda, Gemeinde Allendorf (Lumda), Landkreis Gießen 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

14 km nordöstlich von Gießen

Lage und Verkehrslage:

Wüste frühmittelalterliche Siedlung mit Ringwallanlage am Nordostfuß der bewaldeten Basaltkuppe über dem weiten Lumdatal. Mehrere Hügelgräber im Umkreis von 2 km. Flurname Hinter Totenhausen, Im Dorf, Kirchhof, Im Hof

Ersterwähnung:

1246

Siedlungsentwicklung:

Auf eine möglicherweise schon frühgeschichtl. Besiedlung und Befestigung deuten Lesefunde aus dem Neolithikum und der Eisenzeit. - Frühmittelalterlicher Ringwall mit unregelmäßig-ovaler Form der eine amphiteaterhaft wirkende Innenfläche von ca. 2 Hektar Größe einschließt. 1626 wüst

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3486140, 5615940
UTM: 32 U 486071 5614134
WGS84: 50.67887° N, 8.802855° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53100101005

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1500: Amt und Stadtgericht Allendorf/Lumda

Altkreis:

Gießen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1246 begabt Ritter Meingot von Nordeck Kloster Arnsburg mit seinen Gütern zu Dodenhausen.
  • 1288 tauscht das Kloster Thron (Wehrheim im Taunus) mit dem Ritter Erwin Leo seine Güter in Rüddingshausen und Dodenhausen gegen ein Waldstück in der Nähe des Klosters.
  • 1362 bewittumt Rupracht von Nuhn Jutta, Tochter Hermanns von Trohe gen. von Löwenstein, u.a. von seinem Teil des Gutes zu Dodenhausen (Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 3, 1 Nr. 1068).
Kirche und Religion

Kirchliche Mittelbehörden:

15. Jahrhundert: Sendbezirk Treis a.d.Lumda

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Dodenhausen, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10253> (Stand: 8.11.2017)