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KDR 100, TK25 1900 ff.

Romsdorf

Wüstung · 182 m über NN
Gemarkung Alten-Buseck, Gemeinde Buseck, Landkreis Gießen 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

7 km nordöstlich von Gießen

Lage und Verkehrslage:

Wüste Dorfstelle an der Wieseck bei der Großmühle, die als Restbestandteil der Siedlung anzusehen ist 800 Jahre Trohe, S. 149-151 (Elke Noppes). Die ältere Forschung lokalisierte die Wüstung bei der Troher Mühle.

Ersterwähnung:

1320

Letzterwähnung:

1588

Siedlungsentwicklung:

Partielle Ortswüstung, als deren Restbestandteil die Großmühle anzusehen ist. Dorfsiedlung wohl schon Ende 14. Jahrhundert Wüstung; spätere Nennungen beziehen sich auf die Mühle bzw. die Zehntrechte in der Flur

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3483339, 5608346
UTM: 32 U 483271 5606543
WGS84: 50.610531° N, 8.763568° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53100301014

Verfassung

Altkreis:

Gießen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1320 wird Ritter Konrad von Elkershausen der Besitz der Mühle zu Romsdorf zugesprochen (Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3 Nr. 511).
  • 1367 bekennen die Rüsser von Buseck, daß sie ihre Wiese zu Romsdorf zwischen Großen-Buseck und Trohe gelegen, mit allem Nutzen an Kloster Wirberg vertauscht und verkauft haben, wogegen das Kloster Rüsser und dessen Ehefrau in ihre Bruderschaft aufnehmen wollen.

Zehntverhältnisse:

1467 sind 1 Viertel des Zehnten zu Romsdorf und 15 Tornosen auf dem neuen Weg nach Gießen isenburg-büdingisches Lehen Ludwigs von Buseck gen. Brand; Bestätigung 1501 (Müller, Ämter im Kreise Gießen, S. 40 f., Anm. 28).

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Romsdorf, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10443> (Stand: 25.1.2021)