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Historisches Ortslexikon
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- Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 4. Biedenkopf
Amelose
-
Gehöftgruppe · 281 m über NN
Gemarkung Mornshausen a.D., Gemeinde Dautphetal, Landkreis Marburg-Biedenkopf
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Gehöftgruppe
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Lagebezug:
9 km südlich Biedenkopf
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Lage und Verkehrslage:
Gehöftgruppe an der Einmündung des Kaltbachs in die Dautphe
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Historische Namensformen:
- Anchingesesse (1374) [Küch, Salbücher, S. 213]
- Enchingeseßin (1433)
- Henchengesessen (1435)
- Enchingesesse (1441)
- Eynychengesess (1521)
- Engessgesess (1577)
- Enchesgesesser Mohle (1630)
- Amenlosen oder Henchesgeseß (1645)
- Henchesgeseß, oder Amenlosen (1645)
- Ameloßa (1727)
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3467804, 5632885
UTM: 32 U 467743 5631072
WGS84: 50.830463° N, 8.541959° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
53400710001
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Einwohnerstatistik:
- 1885: 5 Wohnhäuser mit 34 Bewohnern
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1577: Amt Biedenkopf
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Altkreis:
Biedenkopf
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1435 besiegeln die von Hohenfels und die Döring zu Biedenkopf einen Verkauf des dortigen Altaristen Johann Hiltwin über einen Teil eines Gutes zu Enchesgeseß an die Kalandsherren in Biedenkopf.
- 1521 erben die von Linsingen Güter der Breitrück.
- 1575 belehnt Landgraf Ludwig IV. seine Untertanen zu Enchesgeseß, Jacob Müller und dessen Miterben, mit dem Wassergang auf ihre Mühle, die sie zu Landsiedelleihe besitzen.
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Zehntverhältnisse:
Der Zehnte zu Amelose. steht 1645 den von Bicken zu.
- Wirtschaft ↑
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Wirtschaft:
Bergbau siehe Mornshausen
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Mühlen:
Ameloser Mühle bis 1982 in Betrieb
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Historisches Ortslexikon Biedenkopf, S. 4.
- E. Schneegans, Ausgegangene Ortschaften im ehemaligen Amte Biedenkopf. In: Hinterländer Geschichtsblätter 20 (1931) Nr. 2
- Zitierweise ↑
- „Amelose, Landkreis Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/9432> (Stand: 8.11.2017)

