Hessische Biografie
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GND-Nummer
141754060
Keudel, Bernhard von [ID = 24844]
- * 29.2.1548 Schwebda (heute Meinhard), † 27.2.1607 Haus Keudelstein, Begräbnisort: Schwebda
Rat, Statthalter, Amtmann - Biografischer Text
-
Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch
Bernd Keudel, geboren in Schwebda 1548 Februar 29, Sohn des Friedrich Keudel zu Schwebda und der Mechthild, Tochter des Apel von Schwebda, Burgmanns zu Treffurt1, wurde in Marburg im zweiten Semester 15602, in Heidelberg 15703 immatrikuliert, von den vier Landgrafen zum sämtlichen Rat und Beisitzer des Hofgerichts zu Marburg bestellt 1572 Dezember 154. Landgraf Wilhelm IV. bestellte ihn 1575 August 1 zum Hofrat und Diener in der Kanzlei zu Cassel5. 1580 April 30 wurde er bestellt zum Amtmann beider Amter Rotenburg und Sontra, daneben zum Rat in der Kanzlei6. 1586 Mai 3 kommt er zuletzt als Amtmann vor7. Als Statthalter in Cassel zuerst nachweisbar 1586 Juni 258, in dieser Stellung blieb er auch unter dem Landgrafen Moritz, der ihn auf seinen Antrag am 1. April 1594 vom Statthalteramt entließ, zugleich wurde er wieder zum Amtmann in Rotenburg und Sontra bestellt und blieb daneben Rat in der Kanzlei zu Cassel9. Er starb am 27. Februar 1607 im 59. Lebensjahre auf seinem Hause Keudelstein und wurde am 4. März in Schwebda begraben10. Am 22. Mai 1581 hatte er sich verheiratet mit Beate v. Berlepsch, Tochter des Caspar v. Berlepsch, Oberamtmanns des Eichsfeldes11.
- Leichpredigt des Theodor Gravius (Marburger Arciivbibliothek XV B 1092). ↑
- Marburger Matrikel. ↑
- Toepke, Die Matrikel der Universität Heidelberg 2, 54. ↑
- Bestallungsrevers. ↑
- Revers in Urkunden, Bestallungen. ↑
- Revers in Urkunden, Bestallungen. Hier heißt es, daß er neben seiner Amtsbesoldung die bisher gehabten 100 fl. Ratgeld auch ferner beziehen solle. ↑
- Kopp, Salzwerk S. 144. ↑
- Siehe Bd. 2 Nr. 130. Nach der Leichpredigt des Gravius wurde er am 24. Juni 1586 Statthalter. ↑
- Urkunden, Bestallungen. Nach des Gravius Leichpredigt wurde er 1595 März 21 vom Statthalteramt entlassen. Buttlar bringt es fertig, ihn zum Statthalter in Rotenburg, Sontra und Darmstadt zu machen. ↑
- Siehe Anm. 1. ↑
- Siehe Anm. 1. ↑
- Literatur
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- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 125 f.
Buttlar, Stammbuch der althessischen Ritterschaft, Kassel 1888
Kopp, Beytrag zur Geschichte des Salzwerks in den Soden bey Allendorf an der Werra, Marburg 1788
Caesar, Catalogus studiosorum scholae Marpurgensis, 3 Bde., Marburg 1875-1882
Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 2: Urkunden und Akten, Marburg 1932, Nr. 130
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 125 f.
