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Historisches Ortslexikon
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- Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 18. Rödelheim [und Legende]
Mönchshof
-
Siedlung · 90 m über NN
Gemarkung Kelsterbach, Gemeinde Kelsterbach, Landkreis Groß-Gerau
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Siedlung
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Lagebezug:
12,5 km nördlich von Groß-Gerau
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Lage und Verkehrslage:
Am linken Main-Ufer gelegen
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Ersterwähnung:
1290
-
Historische Namensformen:
- Villa Wustenedernsheim (1290)
- Ederßheym (1446)
- Edirßheim (1453)
- Hof Klein Eddersheim (1644)
- Nonnenhof obig Raunheim (1644)
- Münch, Klein Ederßheimer Hof (1680)
- Münchhof, Edeshaynerhof (1724)
- Mönchhof (1787)
-
Bezeichnung der Siedlung:
- Villa Wustenedernsheim (1290)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3462235, 5544095
UTM: 32 U 462175 5542317
WGS84: 50.031955° N, 8.471863° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
43300700001
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1787: Kurfürstentum Mainz, Oberamt Höchst und Königstein, Amtsvogtei Höchst
- 1803: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Provinz Starkenburg, Amt Rüsselsheim
- 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Rüsselsheim
-
Altkreis:
Groß-Gerau
-
Gericht:
- 1290 verkauft Gottfried von Eppstein Wustenedernsheim et ejusdem ville dominum una cum iurisdictione et judicio dicte ville dem Kloster St. Clara in Mainz.
- Besitz ↑
-
Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1290 verkauft Gottfried von Eppstein mit Einwilligung seines Bruders , Erzbischof Gerhard von Mainz, seine villa Wustenedernsheim mit Äckern, Wissen, Weiden usw. für 500 Mark Kölner Denare an das Kloster St. Clara in Mainz.
- 1453 zu Dreieich gehörig
- 1781 kommt der Mönchshof mit der Aufhebund des Klosters St. Clara an die Universität Mainz, später an das Domkapitel.
- 1803 kommt der Mönchshof mit der Kellerei Kastel von Mainz an Hessen.
- Kirche und Religion ↑
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Ortskirchen:
- 1290 capella
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Patrozinien:
- Bartholomäus
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Pfarrzugehörigkeit:
Raunheim, 1937 Kelsterbach
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Patronat:
Bis 1290 von Eppstein, danach St. Clarakloster in Mainz
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Kirchliche Mittelbehörden:
St. Viktor in Mainz; Groß-Gerau
- Wirtschaft ↑
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Mühlen:
1290 von Gottfried von Eppstein an St. Clara in Mainz verkauft.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Müller, Starkenburg, S. 467-469
- Demandt, Kirchenorganisation, S. 133
- Zitierweise ↑
- „Mönchshof, Landkreis Groß-Gerau“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13820> (Stand: 8.8.2023)

