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Hessische Biografie

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Portrait

Adolf Haeuser
(1857–1938)

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Haeuser, Adolf [ID = 2605]

* 26.11.1857 Weilburg, † 13.3.1938 Wiesbaden, evangelisch
Dr. theol. h.c.; Dr. jur. h.c.; Dr. phil. h.c.; Dr. med. h.c.; Dr.-Ing. eh. – Jurist, Wirtschaftsführer, Unternehmer, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Gymnasium Dortmund, Abitur 1877
  • Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Marburg, Berlin und Freiburg im Breisgau
  • 1880 erste juristische Staatsprüfung in Marburg
  • Referendar in Paderborn, Wiesbaden und Frankfurt am Main
  • Assessor der Staatsanwaltschaft in Wiesbaden
  • Studium der Chemie an den Universitäten Berlin und Bonn
  • Jurist (Patentgesetzgebung und Urheberrechtsschutz)
  • 1888 Eintritt bei den Höchster Farbwerken, 4.1889 deren Justiziar, 10.1889 Prokura, 1904 Mitglied des Vorstandes
  • Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Vereins zum Schutze des gewerblichen Eigentums
  • 1911-1917 Mitglied des Nassauischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Wiesbaden bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau für den Kreis Höchst
  • 1912-1918 Vorsitzender des Vereins zur Wahrung der Interessen der chemischen Industrie Deutschlands
  • 1915-1918 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Wiesbaden 8 (Wiesbaden, Höchst) (nationalliberal), Nachwahl am 20.5.1915
  • 1916 (letzter) Vorsitzender des Direktoriums der Farbwerke Höchst
  • beteiligt am Aufbau der I.G. Farben-Industrie, 1925 deren Aufsichtsrat, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats der I.G. Farben
  • 1912-1918 Präsident des mittelrheinischen Fabrikanten-Vereins
  • 1920-1938 Vorsitzender des Marburger Universitätsbundes
  • 1921-1924 Präsident der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden
  • Mitglied des Bezirkseisenbahnrats, des Provinziallandtags, 1915 des Preußischen Abgeordnetenhauses
  • Mitglied des Vorstands der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und des Deutschen Museums in München
  • 1932 Ruhestand in Oberkirch in Baden und Frankfurt am Main, Stifter, Mäzen
  • Ehrensenator der Universitäten Marburg und Freiburg im Breisgau
  • Ehrenbürger der Stadt Marburg
  • Eisernes Kreuz II. Klasse am weiß-schwarzen Band
  • Ritter des Königlich-Preußischen Roten Adler-Ordens 3. Klasse
  • Inhaber der Rote Kreuz-Medaille 1. Klasse
  • Stifter

Funktion:

  • Wiesbaden, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied, 1911-1917
  • Preußen, Abgeordnetenhaus, Mitglied (NL), 1915-1918
  • Hessen-Nassau, 12. Provinziallandtag, Mitglied, 1913
  • Hessen-Nassau, 13. Provinziallandtag, Mitglied, 1918

Lebensorte:

  • Dortmund; Marburg; Berlin; Freiburg im Breisgau; Paderborn; Wiesbaden; Frankfurt am Main
Familie

Vater:

Haeuser, Karl* Heinrich Jakob, * Scheueren 19.10.1826, † Kreuznach 13.6.1911, evangelisch, nassauischer und preußischer Offizier, zuletzt preußischer Oberstleutnant z.D., Sohn des Johann Andreas Haeuser, 1796–1818, Hauptmann, Oberzeugwart, und der Ernestine Salome Exner, 1804–1831

Mutter:

Möhn, Wilhelmine (Minna*) Eleonore Johanna, * Eltville 10.4.1825, † Wiesbaden 16.1.1904, Heirat Wiesbaden 3.9.1850, katholisch, Tochter des Jacob Johann Möhn, 1792–1841, Justizrat, und der Wilhelmine Sophie Schilling, * 1793, Heirat Nastätten 1819

Partner:

  • Koenig, Luisa, (⚭ Höchst am Main 3.9.1891) * Kaiserslautern 26.1.1869, † Frankfurt am Main 12.9.1953, Tochter des Ferdinand Carl* Friedrich Koenig, 1838–1885, Industrie-Chemiker, Dr. phil., Direktor der Farbwerke Höchst, und der Karoline Friederike Stoll, * 1840
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Bildarchiv Foto Marburg (via Bildindex der Kunst und Architektur: Bildnis des Geheimrats Adolf Haeuser)

Zitierweise
„Haeuser, Adolf“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/133456188> (Stand: 13.3.2026)