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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Wiemannshausen
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Wüstung · 229 m über NN
Gemarkung Gonterskirchen, Gemeinde Laubach, Landkreis Gießen
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
10,5 km südöstlich von Grünberg
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Lage und Verkehrslage:
Ca. 2 km südwestlich von Gonterskirchen am Nordwestrand des Schifferberges gelegen.
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Ersterwähnung:
1297
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Letzterwähnung:
1306
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Historische Namensformen:
- Winmanneshusen (1297) [Klosterarchive 3: Oberhessische Klöster, Band 1, Nr. 73]
- Wymannishusin (1303) [Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 3, 1, Nr. 209]
- Wimannishusen/Wymannishusin, in villa (1306) [Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 3, 1, Nr. 211]
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Bezeichnung der Siedlung:
- villa 1306, curia
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3503532, 5597907
UTM: 32 U 503456 5596108
WGS84: 50.516917° N, 9.048749° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
53101003007
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1341: Gericht Hungen
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Altkreis:
Gießen
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1303 verkauft Widerold, Neffe (?) des Ritters Emmerich gen. Strebekotz, Kloster Arnsburg jährliche Einkünfte in Wiemannshausen (Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 3, 1 Nr. 209). 1306 verkaufen Siegfried und Gertrud von Gonterskirchen Kloster Arnsburg seine Güter zu Wiemannshausen (Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 3, 1 Nr. 211).
- 1365 verkaufen die Ritter Gottfried Strebekotz und Klas von Engelnhausen Kloster Haina Gülten zu Gonterskirchen, Wiemannshausen, Laubach und Nieder-Hindernau (Franz, Klosterarchive 6 Nr. 693 f., 719).
- 1413 verkauft Johann Utscher seine Scheuer zu Wiemannshausen an den Trierer Erzbischof Werner von Falkenstein (Solmser Urkunden 1 Nr. 805)
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Volk, Wüstungen Kreis Schotten, S. 58f
- Zitierweise ↑
- „Wiemannshausen, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10526> (Stand: 11.9.2019)

