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Hessische Biografie
Ballmaier, Hans [ID = 24814]
- * 24.3.1909 Neuhof bei Fulda, † 25.8.1958 Marburg, evangelisch
Jurist, Kommunalpolitiker - Andere Namen ↑
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Geburtsname:
Ballmaier, Johannes Erwin
- Wirken ↑
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Werdegang:
- 1927 Abitur in Marburg
- Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Marburg und München
- Februar 1932 Eintritt in die SS
- 1.4.1932 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnr. 1.023.675)
- während der NS-Zeit Rechtsberater bei der Deutschen Arbeitsfront, beim Geheimen Staatspolizeiamt in Berlin, der Parteikanzlei der NSDAP in München, als Verwaltungskommissar im besetzten Luxemburg und als Landrat in Koblenz
- ab 1942 Teilnehmer am Zweiten Weltkrieg, Einsatz an der Ostfront
- nach dem Zweiten Weltkrieg Kriegsgefangenschaft, Ermittlungen gegen ihn wegen Kriegsverbrechen in Luxemburg
- bis 1950 Entnazifizierungsverfahren, schließlich ergebnislos eingestellt
- 1952-1958 Stadtrat in Marburg (Vereinigung unabhängiger Bürger, später Überparteiliche Bürgermeinschaft)
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Lebensorte:
- Marburg; München; Berlin; Koblenz
- Familie ↑
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Partner:
- Rosenau, Ilse, (⚭ München 21.12.1936)
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 915 Nr. 5803 (Marburg, Sterbenebenregister, 1958, Nr. 678)
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Literatur:
- Wilder/Cramer/Stolper, Marburger Rathaus und Nationalsozialismus, Marburg 2018, S. 318
- Zitierweise ↑
- „Ballmaier, Hans“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/24814> (Stand: 24.3.2026)
