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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1287647472
Marxheimer, Moritz [ID = 25912]
- * 28.2.1871 Wiesbaden, † 27.10.1942 Mauthausen (Konzentrationslager)
Jurist, Rechtsanwalt, Notar - Wirken ↑
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Werdegang:
- ab 1890 Studium der Rechte in Heidelberg, Berlin und Marburg
- ab Mai 1899 Rechtsanwalt und (ab 1917) Justizrat in Wiesbaden
- 1923-1942 Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde in Wiesbaden
- seit der Gründung 1920 (nichtzionistisches) Vorstandsmitglied des Fonds für das jüdische Aufbauwerk in Palästina
- 14.11.1935 Entlassung als aufgrund der „Nürnberger Rassegesetze“
- Berufsverbot als Rechtsanwalt, zum 1.12.1938 aus der Anwaltsliste gelöscht
- 1.9.1942 Deportation (mit dem letzten Transport aus Wiesbaden) in das Konzentrationslager Theresienstadt, von dort aus am 22.10.1942 nach Mauthausen
- in Wiesbaden-Klarenthal ist eine Straße nach ihm benannt
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Lebensorte:
- Heidelberg; Berlin; Marburg; Wiesbaden
- Familie ↑
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Vater:
Marxheimer, Siegmund, Lederhändler
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 12 (Renate Schmitt-Fiack)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 496, Nr. 2750
- Zitierweise ↑
- „Marxheimer, Moritz“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1287647472> (Stand: 28.2.2026)
