Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Grabenhauk
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Wüstung · 311 m über NN
Gemarkung Wehrda, Gemeinde Haunetal, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
14 km nordwestlich von Hünfeld
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Lage und Verkehrslage:
3,7 km nordwestlich von Wehrda und 1,8 km nordöstlich von Unterschwarz in der Gemarkung von Wehrda. An der Ostseite des Kirmesberges, Flurname Grahams Acker. Weiter nördlich befindet sich die Wüstung Ober-Schwarz.
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Ersterwähnung:
980
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Letzterwähnung:
1498
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Historische Namensformen:
- Grabananhoug, in (980) [MGH Diplomata Könige 2,1, Otto II. : Sickel, S. 250-251, Nr. 221 Digitalisat]
- Grabinhoug (1367) [HStAM Best. Urk. 13 Nr. 5417]
- Grabenhaugk, zů (1485) [HStAM Best. Urk. 76 Nr. 4226]
- Grabenhaug (1498) [HStAM Best. K Nr. 436, S. 685-689, Nr. 302]
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Bezeichnung der Siedlung:
- dorff (1367)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3543648, 5624238
UTM: 32 U 543228 5622040
WGS84: 50.748529° N, 9.612752° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63200814007
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Hünfeld
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Herrschaft:
980 wird Grabananhoug in der Wildbannumschreibung des Bramforsts erwähnt, den Kaiser Ottos II. dem Kloster Fulda verleiht.
1367 verkauft Heinrich von Schlitz sein ffry eygen dorff Grabenhauk an Sittich von Buchenau.
1485 belehnt Abt Johann von Fulda Albrecht von Trümbach mit der Burg Alt-Wehrda, einer freien Schäferei und einer Mühle in Rhina, der Klebsmühle und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen, darunter Grabenhauk.
- Kirche und Religion ↑
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Ortskirchen:
- Die Kirche war noch bis in die 1960er Jahre in Resten erkennbar, heute nur noch eine Mulde im Waldboden
- Nachweise ↑
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Literatur:
- H. Neuber, Haunetaler Geschichte, S. 35, 76-78
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 180
- Fundberichte aus Hessen 1996 , S. 443 (Sippel)
- Fuldaer Geschichtsblätter, Band 11, S. 59
- Zitierweise ↑
- „Grabenhauk, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3422> (Stand: 14.10.2026)

