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KDR 100, TK25 1900 ff.

Grabenhauk

Wüstung · 311 m über NN
Gemarkung Wehrda, Gemeinde Haunetal, Landkreis Hersfeld-Rotenburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung ↑

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

14 km nordwestlich von Hünfeld

Lage und Verkehrslage:

3,7 km nordwestlich von Wehrda und 1,8 km nordöstlich von Unterschwarz in der Gemarkung von Wehrda. An der Ostseite des Kirmesberges, Flurname Grahams Acker. Weiter nördlich befindet sich die Wüstung Ober-Schwarz.

Ersterwähnung:

980

Letzterwähnung:

1498

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • dorff (1367)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3543648, 5624238
UTM: 32 U 543228 5622040
WGS84: 50.748529° N, 9.612752° O OpenLayers

Statistik ↑

Ortskennziffer:

63200814007

Verfassung ↑

Altkreis:

Hünfeld

Herrschaft:

980 wird Grabananhoug in der Wildbannumschreibung des Bramforsts erwähnt, den Kaiser Ottos II. dem Kloster Fulda verleiht.

1367 verkauft Heinrich von Schlitz sein ffry eygen dorff Grabenhauk an Sittich von Buchenau.

1485 belehnt Abt Johann von Fulda Albrecht von Trümbach mit der Burg Alt-Wehrda, einer freien Schäferei und einer Mühle in Rhina, der Klebsmühle und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen, darunter Grabenhauk.

Kirche und Religion ↑

Ortskirchen:

  • Die Kirche war noch bis in die 1960er Jahre in Resten erkennbar, heute nur noch eine Mulde im Waldboden
Nachweise ↑

Literatur:

Zitierweise ↑
„Grabenhauk, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3422> (Stand: 14.10.2026)