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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Schnepfenhain
-
Wüstung · 214 m über NN
Gemarkung Dorheim, Gemeinde Neuental, Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
12,5 km südwestlich von Homberg (Efze).
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Lage und Verkehrslage:
Am Nordost-Rand der Gemarkung Dorheim; Flurname Schneppenhainer Wiesen.
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Ersterwähnung:
1365
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Historische Namensformen:
- Sneppinhain, czu (1365) (Landau, Beschreibung des Hessengaues S. 190)
- Sneppenhain (um 1450)
- Sneppenhan (1496)
- Sneppenhaynn (1503)
- Schneppenhain (1654)
- Schneppenhayn (1716)
-
Bezeichnung der Siedlung:
- Um 1450: Wald.
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3517016, 5649864
UTM: 32 U 516935 5648044
WGS84: 50.983735° N, 9.241261° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63401602001
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Fritzlar-Homberg
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Gericht:
- Im Gericht Waltersbrück gelegen.
- Besitz ↑
-
Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1452: Schnepfenhain ist hessisches Lehen der von Alnhausen.
- 1471: Landgraf Heinrich belehnt Hartrad von Alnhusen mit Wald Walberade in Schnepfenhain; folgend Belehnungen bis 1480.
- 1490: Landgraf Wilhelm belehnt Elges von Dalwigk mit Wald Schnepfenhain; folgend Belehnungen bis 1840.
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Zehntverhältnisse:
1365: Graf Gottfried von Ziegenhain versetzt dem Kloster Spieskappel den halben Zehnten zu Schnepfenhain.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Historisches Ortslexikon Fritzlar-Homberg, S. 271.
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 141.
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 429 und S.489 (Walberade).
- W. Schoof, Was bedeutet der Name Schnepfenhain? In: Mitteilungen des Geschichts- und Altertumsvereins Alsfeld 8 (1950) S. 143-145.
- Zitierweise ↑
- „Schnepfenhain, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4249> (Stand: 15.3.2016)

