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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
119094479
Höpfner, Ludwig Julius Friedrich [ID = 1389]
- * 3.11.1743 Gießen, † 2.4.1797 Darmstadt, evangelisch
Prof. Dr. jur. utr. – Jurist, Hofmeister, Regierungsrat, Professor - Wirken ↑
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Werdegang:
- 29.12.1755 Studium der Rechte an der Universität Gießen
- Hofmeister des Staatsministers von Kannegießer in Kassel
- dann Hessischer Rat in Darmstadt
- 1767 Professor am Collegio in Kassel
- 27.3.1771 ordentlicher Professor der Rechte in Gießen
- 30.9.1771 Juris Utriusque Doctor (JUD) Gießen
- 1778 Regierungsrat
- November 1780 Oberappellationsgerichtsrat in Darmstadt (mit dem Auftrag der Sammlung Darmstädtischer Landesverordnungen und Entwurf des Landrechts)
- 1782 Geheimer Tribunalrat
- Erfinder des Silouettierstuhls, Freund Goethes, feinsinniger Literaturliebhaber, aber zu empfindsam
- Mitglied im Kreis der Empfindsamen
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Akademische Vita:
- Gießen, Universität / Rechtswissenschaften / / Professor / 1771
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Werke:
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Lebensorte:
- Gießen; Kassel; Darmstadt
- Familie ↑
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Vater:
Höfpner, Johann Ernst, 1702-1759, Professor in Gießen
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Mutter:
Wahl, Maria Helene Magdalena, Heirat 1743, Tochter des Johann Friedrich Wahl, 1693–1755, JUD, Professor in Gießen, und der Carola Henrica Eleonore Gerst
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Partner:
- Thom, Marianne, Heirat 28.10.1773, Tochter des Jakob Thom, 1704–1798, Postmeister in Gießen, und der Amalia Katharina Philippine Hert
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Verwandte:
- Rehberg, Philippine Karoline Marie, geb. Höpfner <Tochter>, 1775, verheiratet 1800 mit August Wilhelm Rehberg, Hannover. OLicent-Inspektor
- Dalwigk, Louise Antonie Elisabeth von, geb. Höpfner <Tochter>, 1778 verheiratet 22.2.1802 mit Reinhard von Dalwigk, Rittmeister des Darmstädter Chevaux Legers Regiment, später General, Gouverneur, Schriftsteller
- Höpfner, Ernst Georg* Philipp <Sohn>, 1780–1845, 1803 Regierungsassessor in Darmstadt
- Höpfner, Johann Wilhelm Ludwig <Sohn>, 1787.
- Höpfner, Auguste Marianne <Tochter>, 1789.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 13, Leipzig 1881, S. 109-112 (August Ritter von Eisenhart)
- Stadtlexikon Darmstadt, Stuttgart 2006, S. 399 (Sabine Welsch)
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [69]
- F. W. Strieder, Grundlage zu einer hessischen Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte, Bd. VI, 1786, S. 54; Bd. X, 1793, S. 391; Bd. XI, 1797, S. 341; Bd. XIV, 1804, S. 334
- Michael Plohmann, Ludwig Julius Friedrich Höpfner (1743–1797). Naturrecht und positives Privatrecht am Ende des 18. Jahrhunderts, Berlin 1992.
- Alfred Söllner, Ludwig Julius Friedrich Höpfner, ein Mitglied der Gießener und Juristenfakultät im 18. Jahrhundert, in: Festschrift für Walter Wallmann zum 70. Geburtstag, 1978, S. 281-292
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Bildquelle:
Deutsch: Stich von Br. Goepffert (1760-1788), LudwigJuliusFriedrichHoepfner, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Höpfner, Ludwig Julius Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/119094479> (Stand: 2.4.2026)
