Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Anna Margarethe Herzogin von Holstein-Sonderburg
(1629–1686)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Weitere Informationen

Holstein-Sonderburg, Anna Margarethe Herzogin von [ID = 16062]

* 31.8.1629 Homburg vor der Höhe, † 3.8.1686 Oberkotzau, Begräbnisort: Homburg vor der Höhe Fürstengruft
Biografischer Text

Anna Margarethe, die einzige Tochter Landgraf Friedrichs I., war die zweite Frau des Herzogs Philipp Ludwig von Holstein-Sonderburg. Die Familienmitglieder hatten zwar den herzoglichen Titel und Rang, besaßen aber in Schleswig und Holstein lediglich Erbrechte. Zunächst wohnte das Paar auf dem Hofgut Haselheck, in Homburg vor der Höhe und in Lißberg. 1663 kaufte Philipp Ludwig das Amt Wiesenburg in Sachsen, wohin er mit der Familie zog. Der Herzog investierte erfolgreich im erzgebirgischen Bergbau und verkaufte Wiesenburg 1675 an den ältesten Sohn Friedrich. 1686 erwarb Philipp Ludwig Oberkotzau in Franken, wo Anna Margarethe im selben Jahr starb. Sie wurde in der Homburger Fürstengruft beigesetzt. Von ihren 15 Kindern überlebten neun das Kindesalter. Die bei der Homburger Großmutter Margarethe Elisabeth erzogene Tochter Sophie Elisabeth (1653–1684), verheiratet mit Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz, stand in Verbindung zu den pietistischen Kreisen um Philipp Jakob Spener, Johann Jacob Schütz und Johann Winckler in Frankfurt am Main und Homburg.

Barbara Dölemeyer

(Text identisch mit: Franz, Das Haus Hessen, S. 397 f.)


Literatur