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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 12. Marzhausen / 19. Vatterode

Weitere Informationen

Gerwardshausen

Wüstung · 196 m über NN
Gemarkung Marzhausen, Gemeinde Neu-Eichenberg, Werra-Meißner-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

8,5 km nordöstlich von Witzenhausen gelegen

Lage und Verkehrslage:

1,2 km nordöstlich Marzhausen, nördlich der Straße Friedland - Elkershausen, im äußersten Zipfel des Werra-Meißner-Kreises gelegen

Flurnamen: "Kerbshausen", "Gerbershäuser Wiese"

Ersterwähnung:

1004

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (997)
  • locus (1004)
  • villa (um 1120)
  • villula (1181)
  • Vorwerk (1419)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3563023, 5698652
UTM: 32 U 562924 5696812
WGS84: 51.419021° N, 9.904928° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63600905003

Verfassung

Altkreis:

Witzenhausen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 997 bestätigt König Otto III. dem Stift Hilwartshausen eine Schenkung der Witwe Helmburg, die u.a. aus Gütern in Gerwardshausen besteht.
  • 1004: Helmburg schenkt dem Kloster Hilwartshausen Güter in Gerwardshausen.
  • Um 1120: Kloster Helmarshausen besitzt 2 Huben zu Gerwardshausen, die später mit Marzhausen getauscht sind.
  • 1181: Wezelin von Besse stiftet dem Kloster Weißenstein ein predium, Eckhard von Sandershausen eine Hufe zu Gerwardshausen.
  • 1246: Gerhard von Marzhausen verzichtet zugunsten des Klosters Hilwartshausen auf die Erträgnisse eines Mansus zu Gerwardshausen.
  • 1339: Hermann Zacher, Mündener Bürger, verkauft den Zehnten zu Gerwardshausen, den er von den von Stockhausen zu Pfand besaß, mit deren Erlaubnis dem Kloster Hilwartshausen.
  • 1364: Wilhelmitenkloster Witzenhausen erhält von denen von Gerwardshausen eine Schenkung zu Gerwardshausen.
  • 1419: Wilhelmitenkloster Witzenhausen erhält ein Selgerät zu Gerwardshausen von den von Gerwardshausen.
  • 1526: Kloster Hilwartshausen überläßt Herzog Erich von Braunschweig 5 Hufen im Feld Gerwardshausen vor Friedland.

Ortsadel:

1265 - 1486

Nachweise

Quellen:

  • Celle Or. 8 Bd. 1 Nr. 258, Staatsarchiv Hannover
  • Hundelshauser Kopiar fol. 26v, Landesbibliothek Kassel

Literatur:

Zitierweise
„Gerwardshausen, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/5798> (Stand: 4.2.2025)