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Historisches Ortslexikon

- Messtischblatt
- 4822 Gudensberg
Venne
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Wüstung
Gemarkung Gudensberg, Gemeinde Gudensberg, Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
Im Nordwesten der Gemarkung Gudensberg.
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Lage und Verkehrslage:
Vgl. die Wüstungen Langenvenne, Mittelvenne und Rittervenne in der besagten Gegend.
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Ersterwähnung:
9. Jahrhundert
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Historische Namensformen:
- Fanache (9. Jahrhundert) [XII] (Dronke, Traditiones, capitulum 6 Nr. 112 und 61)
- Fanahessis (9. Jahrhundert) [XII] (Dronke, Traditiones, capitulum 6 Nr. 112 und 61)
- Vanahae (1046) (Kopp, Gerichtsverfassung der Geistlichen und Civil-Gerichte in den Fürstlich-Hessen-Casselischen Landen 1: Historischer Teil, Beil. 47)
- Vennee (1102) (Roques, Urkundenbuch Kloster Kaufungen 1, Nr. 20)
- Vennehe, in (1154/59) [HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 599; Druck: Stumpf, Acta Maguntina seculi XII. Urkunden zur Geschichte des Erzbisthums Mainz im zwölften Jahrhundert, S. 73-74, Nr. 70]
- Venne, in (1266)
- Wenne (1297) (Klosterarchive 2: Klöster, Stifter und Hospitäler der Stadt Kassel und Kloster Weißenstein, Nr. 1432)
- Fenne, von (1331)
- Wennehe, de (um 1340)
- Fonne, von (1356)
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Bezeichnung der Siedlung:
- 9. Jahrhundert: predium.
- 1297: villa.
- Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63400705005
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1046: in pago Hessin atque in comitatu Vverinheri comitis.
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Altkreis:
Fritzlar-Homberg
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 9. Jahrhundert: Engelher und Rudunc übertragen dem Kloster Fulda ihr predium Venne, Engelher de Hassia überträgt dem Kloster Fulda seine Güter zu Venne.
- 1046: Kaiser Heinrich III. schenkt der Kuniza Besitz zu Venne.
- 1102: Graf Werner übergibt dem Kloster Kaufungen 4 Mansen zu Venne.
- 1154/59 erwirbt Abt Hildebold von Hasungen eine Hufe in Venne, 1266 verkauft Konrad von Wehren dem Kloster Hasungen 1 1/2 Hufen in Venne.
- 1295: Die Gebrüder von Schwarzenberg verkaufen Landgraf Heinrich ein Malter Weizen zu Venne.
- 1297: Die von Twiste verzichten auf Ansprüche an Güter zu Venne.
- 1328: Kloster Hasungen bestimmt seine Hufe zu Venne zur klösterlichen Kirchenfabrik.
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Ortsadel:
1231-1438.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Historisches Ortslexikon Fritzlar-Homberg, S. 304;
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 481.
- D. Fenner, Geschichten des Prädiums Venne. In: Hessische Heimat 13 (1963) S. 5-9.
- Zitierweise ↑
- „Venne, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4300> (Stand: 4.4.2019)
