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KDR 100, TK25 1900 ff.

Appenrode

Wüstung · 260 m über NN
Gemarkung Röllshausen, Gemeinde Schrecksbach, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

2,5 km westlich von Neukirchen.

Lage und Verkehrslage:

Nördlich unterhalb des Burgküppels in einem kleinen Bachtal zu lokalisieren.

Ersterwähnung:

1317

Letzterwähnung:

1342

Siedlungsentwicklung:

1342 wüst (solitudo; Klosterarchiv VI Nr. 518)

1581 lag der Zehnte zu Appenrode in den Feldmarken Röllshausen und Schönberg.

Auf einen ehemaligem Begräbnisplatz weist der Flurname Kirchhofsacker (Scharlau S. 303).

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3522450, 5635900
UTM: 32 U 522367 5634085
WGS84: 50.858028° N, 9.317785° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63402102001

Einwohnerstatistik:

  • 1342: wüst (solitudo; Klosterarchiv VI Nr. 518)
Verfassung

Altkreis:

Ziegenhain

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1317 verkaufen die Stubenag und Pfeffersack Kloster Haina ihre Güter zu Appenrode.
  • 1326 erwirbt Haina von den von Rückershausen einige Äcker zu Appenrode.
  • 1332 verzichtet Ludwig von Liederbach auf sein vermeintliches Recht auf die von dem Wäppner Bruno Stubenag und Miterben verkauften Güter zu Appenrode.
  • 1342 verzichten die Pfeffersack auf vermeintliche Ansprüche auf Güter in der Wüstung Appenrode.

Zehntverhältnisse:

Der Zehnte war 1581 hersfeldisches Lehen der von Hattenbach und Pfeffersack (Historisches Ortslexikon KurhessenS. 17). Damals lag er in den Feldmarken Röllshausen und Schönberg.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • Auf einen ehemaligem Begräbnisplatz weist der Flurname Kirchhofsacker (Scharlau S. 303).
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Appenrode, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4527> (Stand: 8.11.2017)