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KDR 100, TK25 1900 ff.

Wenigenmardorf

Wüstung · 264 m über NN
Gemarkung Mardorf, Gemeinde Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

2 km nördlich von Homberg (Efze).

Lage und Verkehrslage:

Im Nordosten der Gemarkung Mardorf; Flurname überm, vorm Dorf. Nur ungefähr zu lokalisieren.

Ersterwähnung:

1342

Historische Namensformen:

  • minoris Martorf (1342) [Staatsarchiv Marburg Generalrep. Mardorf]
  • Wenigen Martorf (1343)
  • Weningin Mardorf (1364)
  • Wenyngenmargdorf (1376)
  • Klein Mardorf (1383)
  • cleynen Martorff (1383)
  • Wyningen Martdorf (1395)
  • Wenigen Martorff (1403)
  • Mardorf, Wenigen-
  • Wenigen-Mardorf

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1342: Villa.
  • 1448: nur Feldmark genannt.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3528670, 5657788
UTM: 32 U 528584 5655965
WGS84: 51.0545° N, 9.407842° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400910002

Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1342: Verkauf eines Ackers zu Wenigen-Mardorf zwischen Homberger Bürgern.
  • 1343: Hermann von Schauenburg belehnt nach Resignation Bruno Voßzals den Homberger Bürger Bischof mit 3 Äckern zu Wenigen-Mardorf.
  • 1364: Die Gebrüder von Schauenburg verzichten auf eine Hufe zu Wenigen-Mardorf.
  • 1376: Die von Wenigen-Mardorf geben 2 Mark Landbede.
  • 1383: Hans Schechteler, Bürger zu Homberg, entrichtet an Kloster Spieskappel 12 Schillinge von seinem Gut zu Wenigen-Mardorf.
  • 1388: Die Grebe durch Landgraf mit einem Gut zu Wenigen-Mardorf belehnt.
  • 1395: Thilo Glasewalt verkauft einen Acker zu Wenigen-Mardorf.
  • 1448: Hermann von Hornsberg und die von Baumbach verkaufen ihre Güter zu Wenigen-Mardorf.
  • 1516: Landgraf Philipp belehnt Hans Liebst mit einem Acker und Wiese zu Wenigen-Mardorf.
  • 1520: Die Gebrüder Liebst durch Landgraf mit einer halben Wiese zu Wenigen-Mardorf belehnt.
  • 1569: Landgraf Wilhelm belehnt Johann Lautze mit einer halben Wiese zu Wenigen-Mardorf; folgend Belehnungen bis 1593.
  • 1593: Lorenz Behr durch Landgraf Moritz mit einem Acker Land zu Wenigen-Mardorf belehnt.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Wenigenmardorf, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3968> (Stand: 9.11.2017)