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Historisches Ortslexikon

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Kleinrechtenbach

Ortsteil · 200 m über NN
Gemeinde Hüttenberg, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

6,5 km südöstlich von Wetzlar

Siedlungsentwicklung:

Zur Gesamtentwicklung sowie den Namensformen vgl. Großrechtenbach

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Burgen und Befestigungen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3470577, 5597781
UTM: 32 U 470514 5595982
WGS84: 50.515054° N, 8.584112° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532014040

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 1183, davon 441 Wald
  • 1885 (Hektar): 302, davon 145 Ackerland (= 48.01 %), 19 Wiesen (= 6.29 %), 112 Holzungen (= 37.09 %)
  • 1961 (Hektar): 296, davon 105 Wald (= 35.47 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1834: 245 evangelische Einwohner
  • 1961: 476, davon 412 evangelisch (= 86.55 %), 58 katholisch (= 12.18 %)

Diagramme:

Kleinrechtenbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Weilburg, Grafschaft Nassau-Weilburg, Oberamt Atzbach, Amt Hütten- und Stoppelberg
  • 1806-1815: Herzogtum Nassau, Amt Hüttenberg (nicht zum eigentlichen Amt gehörig)
  • 1816: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar (Immediat-Gebiet)
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gericht:

  • 1816: standesherrliches Justizamt Atzbach
  • 1849: Kreisgericht Wetzlar
  • 1879: Amtsgericht Wetzlar

Herrschaft:

1703 wurde Kleinrechtenbach durch einen Vertrag von der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt der Grafschaft Nassau übertragen.

Gemeindeentwicklung:

1968 mit Großrechtenbach zusammengeschlossen, 1977 in Hüttenberg aufgegangen.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1332: Pfarrer

Pfarrzugehörigkeit:

Großrechtenbach als Filial.

Patronat:

1577: Landgrafen von Hessen

Bekenntniswechsel:

Erster evangelischer Pfarrer: Johannes Willichius 1569 und bis 1596

Kirchliche Mittelbehörden:

15. Jahrhundert: Sendbezirk im Archipresbyterat Wetzlar, Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Erzdiözese Trier

Kultur

Schulen:

Schulmeister: Heiderich Willichius um 1595

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Kleinrechtenbach, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8518> (Stand: 29.4.2024)