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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118762354
Schultze, Hermann E. [ID = 16955]
- * 19.6.1899 Frankfurt am Main, † 8.4.1985 Puerto de la Cruz/Teneriffa
Prof. Dr. phil.; Prof. Dr. med. h.c. – Chemiker, Professor - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1906-Juni 1917 Besuch des Realgymnasiums Musterschule in Frankfurt, dort Abitur
- 6.1917-1.1920 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft
- 1919-1924 Studium der Chemie, Physikalischen Chemie und Mineralogie an den Universitäten Frankfurt am Main und Marburg
- 19.6.1921 Staatsexamen in den Fächern Chemie, Physikalische Chemie und Mineralogie
- 19.6.1921 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Chemie, Physikalische Chemie und Mineralogie
- ab 1924 Wissenschaftliches Mitglied der Behringwerke AG in Marburg
- 1929-1952 Leiter der Abteilung für Produktion, für Serumreinigung und Desantigenisierung
- ab 1948 Tätigkeit in der Forschung und Produktion von Plasmaproteinen des Menschen
- ab 1949 zusätzlich Blutgerinnung und Fibrinolyse
- ab 1952 im Vorstand der Behringwerke AG
- 11.3.1954 Ernennung zum Honorarprofessor für Physiologische Chemie und Immuno-Chemie an der Universität Marburg
- ab 1956 Wissenschaftlicher Leiter der Behringwerke AG sowie Kuratoriumsmitglied des Max-Planck-Instituts Tübingen
- 1963 Verleihung des Titels Dr. med. h.c. der Universität Bern
- 1963-1964 Leiter für Produktion und Forschung der Behringwerke AG
- 1964 Verleihung des Titels Dr. med. h.c. der Universität Marburg
- 6.1964 Eintritt in den Ruhestand
- 1965 Verleihung des Charles-Mickle-Preises der University of Toronto
- 1966 Verleihung des Aronsonpreises
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Studium:
- 1919-1924 Studium der Chemie, Physikalischen Chemie und Mineralogie an den Universitäten Frankfurt am Main und Marburg
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Akademische Qualifikation:
- 19.6.1921 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Chemie, Physikalische Chemie und Mineralogie
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Akademische Vita:
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Physiologische Chemie und Immuno-Chemie / Honorarprofessor / 1954-1964
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Mitgliedschaften:
- 1953 Mitglied des Wissenschaftlichen Komittees des Kolloquiums über Proteine in Brügge
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Lebensorte:
- Frankfurt am Main; Marburg
- Familie ↑
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Vater:
Schultze, N.N., Kaufmann
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 381.
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 3, Von 1971 bis 1991, Marburg 2000, S. 548.
- Zitierweise ↑
- „Schultze, Hermann E.“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118762354> (Stand: 8.4.2026)
