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Historisches Ortslexikon
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- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 60. Marburg
Rodenhausen
-
Wüstung · 244 m über NN
Gemarkung Caldern, Gemeinde Lahntal, Landkreis Marburg-Biedenkopf
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
ca. 9 km nordwestlich Marburg
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Lage und Verkehrslage:
Ca. 0,4 km nördlich des Bahnhofs Caldern am gleichnamigen Bach nordwestlich des Helmershäuser Berges; Flurnamen Rodenhäuser Grund.
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Ersterwähnung:
1200/1220
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Siedlungsentwicklung:
Wüstung vor 1570 und 1767; 1708/10 steht ein Meierhof an der wüsten Dorfstelle (SCHLEENSTEIN). Die Rodenhäuser Feldflur wurde 1767 von Caldern aus bestellt; dort bildeten die Anlieger eine eigene Gemeinde.
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Historische Namensformen:
- Rudenhusen (1200/1220) [Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 2 S. 376]
- Rudinhusen (1431)
- Rodenhausen (1708/10)
- Rodehausen [Niveaukarte Kurfürstentum Hessen 1840-1861]
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Bezeichnung der Siedlung:
- villa 1200/1220. Meierhof 1708/10
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3477100, 5635800
UTM: 32 U 477035 5633986
WGS84: 50.857109° N, 8.67372° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
53401202007
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1374: Gfsch. Wetter. 1477: Gericht Caldern
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Altkreis:
Marburg
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1200/1220 hat das Stift Wetter 7 Hufen zu Mannlehen ausgetan; 1 Hufe gehört zur Kapelle der Äbtissin des Stifts (Andreaskapelle); Belehnungen bis 1507. - 1364 und 1387 erwirbt das Kloster Caldern Güterbesitz in R. - 1395 erwerben die Grafen von Nassau-Dillenburg durch Ankauf der Herrsch. Greifenstein Güterbesitz in R.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 202.
- Schäfer, Ortschaften, S. 14,
- Historisches Ortslexikon Marburg, S. 245-246,
- Zitierweise ↑
- „Rodenhausen, Landkreis Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/9283> (Stand: 6.6.2024)

