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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 60. Marburg

Schwanhof

Hof · 189 m über NN
Gemarkung Marburg, Gemeinde Marburg, Landkreis Marburg-Biedenkopf 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Hof

Lagebezug:

Im südlich Stadtgebiet von Marburg

Ersterwähnung:

1561

Siedlungsentwicklung:

1860 waren Zubehör des Schwanhofes (Kasseler Acker): ca. 124 Land, 21 Wiesen, 19 Gärten

Historische Namensformen:

  • Hermann Schwans Behausung im Sande (1561)
  • Schwan bzw. Schwanhof

Bezeichnung der Siedlung:

  • Vorwerk 1778; Hof 1846; Ökonomiehof 1860

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3483085, 5629590
UTM: 32 U 483017 5627778
WGS84: 50.801492° N, 8.759005° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53401401006

Frühere Ortskennziffer:

53401420106

Verfassung

Altkreis:

Marburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Ca. 1530 von dem Marburger Kaufmann Hermann Schwan angelegter Hof, ursprgl. aus einem Steinhaus und einem Sommerhaus mit großer Gartenanlage und Fischteich bestehend; 1577 an den Landgraf verkauft und seitdem herrschaftl. Vorwerk, zu dem seit ca. 1600-1787/89 auch die herrschaftl. Schäferei -> Glaskopf gehörte. Im 19. Jahrhundert Gutsbetrieb; 1860 im Besitz der Familien Neumöller; 1870/71 von J. P. Niederehe erworben; seitdem wurde der Hofkomplex zur Rauch- und Schnupftabakfabrikation genutzt
Nachweise

Literatur:

  • E. WINZER, Hermann Schwan zu Marburg, 1909.
  • W. Görich, Der "steinerne Bau am Schwan". In: Hessenland 2, 1955 Folge 38 (Abb.),
  • Historisches Ortslexikon Marburg, S. 277,
Zitierweise
„Schwanhof, Landkreis Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/9317> (Stand: 6.6.2024)