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Portrait

Siegfried Großmann
(1930–2025)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

121682471

Großmann, Siegfried [ID = 25750]

* 28.2.1930 Quednau bei Königsberg (Preußen), † 21.11.2025
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. – Gymnasiallehrer, Hochschullehrer
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 4.1936-3.1940 Besuch der Volksschule
  • 4.1940-6.1948 Eckner-Schule Berlin-Mariendorf (Gymnasium)
  • 24.6.1948 Abitur ebendort
  • 1.9.1948-2.5.1952 Studium an der Pädagogischen Hochschule Berlin
  • 4.3.1952 Erste Lehrerprüfung in Physik und Pädagogik
  • 2.5.1952-1.10.1956 Studium der Physik, Mathematik, Chemie und Philosophie an der Freien Universität Berlin
  • 1.10.1956-3.9.1958 Assessorausbildung in Berlin
  • 3.9.1958 Assessorprüfung
  • 1.10.1955-28.2.1958 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theoretische Physik
  • 4.9.1958-31.12.1958 Studienassessor in Berlin-Tempelhof
  • 1.1.1959-28.2.1963 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin
  • 20.7.1960 Promotion zum Dr. rer. nat. an der Freien Universität Berlin in den Fächern Theoretische Physik, Experimentelle Physik, Mathematik und Philosophie
  • 2.11.1962 Habilitation im Fach Theoretische Physik an der Freien Universität Berlin
  • 1.3.1963-31.8.1963 Konservator an der Technischen Universität München
  • 1.9.1963-1966 außerordentlicher Professor für Mathematische Physik an der Universität Marburg
  • 31.1.1964 Bestellung zum Direktor des Instituts für Theoretische Physik an der Universität Marburg
  • 25.4.1966 Ernennung zum ordentlichen Professor für Theoretische Physik an der Universität Marburg
  • 1966 Ablehnung eines Rufs auf die ordentliche Professur für Theoretische Physik an der Technischen Universität Stuttgart
  • Sommersemester 1969 Gastprofessor am Institut Max von Laue - Pierre Langevin, München und Grenoble
  • 1971 Gastprofessor an der City-University New York
  • 1971 Ablehnung eines Rufs auf die ordentliche Professur für Theoretische Physik an der Universität Ulm
  • 1972 Ablehnung eines Rufs auf die ordentliche Professur für Theoretische Physik an der Universität Heidelberg
  • Sommersemester 1976 Gastprofessor am Max-Planck-Institut für Physik in München
  • 1990 Ruf auf die Direktorenstelle des Hahn-Meitner-Instituts für Kernforschung in Berlin abgelehnt
  • 1993-1999 Editor-in-Chief von "The European Physical Journal B" 1999-2003, vorher Editor-in-Chief von " Zeitschrift für Physik B"
  • 1994-2004 Mitherausgeber der Physikalischen Blätter, dann Physik Journal
  • Herausgeber und ab 2003 Hauptherausgeber der Zeitschrift für Naturforschung A
  • Member of International Advisory Board "Nonlinear Phenomena in Complex Systems", An Interdisciplinary Journal
  • 1995 Verleihung der Max-Planck-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft
  • 1996 Verleihung des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
  • 1997 Verleihung des Karl-Kumpfmüller-Ringes durch den Senat der TH Darmstadt
  • 1999 Visiting Professor at Kyoto University
  • 1999-2002, 2002-2005 Ombudsman der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • Weitere Ablehnungen von Rufen an die Universitäten Erlangen und Göttingen sowie an das Max-Planck-Institut in Dresden
  • 1.4.1998 Emeritierung
  • 2006 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Duisburg-Essen
  • 2010 Verleihung der Ehrennadel der Deutschen Physikalischen Gesellschaft
  • 2011 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Maribor
  • 2014 Verleihung des Leonhard Euler Prize of the International Society of Difference and Differential Equations

Funktion:

  • Marburg, Universität, Fachbereich 13, Dekan, 1977-1978

Studium:

  • 1.9.1948-2.5.1952 Studium an der Pädagogischen Hochschule Berlin
  • 2.5.1952-1.10.1956 Studium der Physik, Mathematik, Chemie und Philosophie an der Freien Universität Berlin

Akademische Qualifikation:

  • 20.7.1960 Promotion zum Dr. rer. nat. an der Freien Universität Berlin in den Fächern Theoretische Physik, Experimentelle Physik, Mathematik und Philosophie
  • 2.11.1962 Habilitation im Fach Theoretische Physik an der Freien Universität Berlin

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Naturwissenschaftliche Fakultät / Mathematische Physik / außerordentlicher Professor / 1964-1966
  • Marburg, Universität / Naturwissenschaftliche Fakultät, ab 1971 Fachbereich 13 Physik / Theoretische Physik / ordentlicher Professor / 1966-1998

Akademische Ämter:

  • Wintersemester 1977/78 Dekan des Fachbereichs 13 Physik

Mitgliedschaften:

  • 1968-1990 Mitglied des Auswahlausschusses der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • 1987-1994 Mitglied im Network `Nonlinear Dynamics' der European Science Foundation (ESF), Strasbourg
  • 1989-1992 Gewählter Fachgutachter und Stellvertretender Vorsitzender des Fachausschusses Physik der DFG
  • 1990-1992 Vorsitzender der Kommission Grundlagenforschung des Bundes-Ministers für Forschung und Technologie
  • ab 1991 Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste
  • ab 1994 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina
  • ab 1994 ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Künste
  • 1996-1998, 1998-2001 Mitglied des Senats der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
  • 1999 JSPS Fellowship (Japan Society for the Promotion of Sciences), Visiting Professor at Kyoto University
  • 1998-2000 Vorsitzender des Senatsausschusses für den Strategiefonds der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
  • 2000-2001 Vorsitzender der Strukturkommission des Senats der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
  • 1995-1997, 1997-2000 Mitglied des Nominierungsausschusses der Deutschen Forschungsgemeinschaft für den Leibniz-Preis
  • 1995-2000 Mitglied des Vorauswahlkommitees für den Karl Heinz Beckurts-Preis
  • 1994-(2003)-2006 Mitglied und Vorsitzender des Councils für das Minerva Center on Nonlinear Dynamics of Complex Physical Systems in Rehovot und Haifa, Israel
  • 1998-2000 Mitglied des Wissenschaftlichen Rates des Deutschen Elektronen- Synchrotrons DESY
  • 1997 Mitglied der DFG Kommission "Selbstkontrolle in der Wissenschaft"
  • ab 2017 Ehrenmitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Werke:

Lebensorte:

  • Berlin; München; Marburg
Nachweise

Quellen:

Bildquelle:

Gmr301, Siegfried Großmann vor Renthof 6, CC BY-SA 3.0 (Ausschnitt)

Zitierweise
„Großmann, Siegfried“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/121682471> (Stand: 26.2.2026)